Wahlen und Ehrungen prägen die Hauptversammlung des DRK Ortsvereins Rottweil.Foto: DRK Foto: Schwarzwälder Bote

DRK: Ortsverein blickt auf Pandemiezeit zurück / Bei den Wahlen alle Positionen besetzt

Es hat sich Viel verändert, während der Pandemie. Das zeigten die Berichte über die Aktionen und Dienste, die Funktionäre des Rottweiler DRK-Ortsvereins bei der Hauptversammlung in der Göllsdorfer Merhzweckhalle vortrugen.

Rottweil/Göllsdorf. Zahlreiche Mitglieder hatten sich in der Göllsdorfer Halle eingefunden. Als Gäste durfte der erste Vorsitzende Manfred Lenz den Oberbürgermeister der Stadt Rottweil und Präsident des DRK Kreisverbandes, Ralf Broß, Kreisgeschäftsführer Ralf Bösel, Kreisbereitschaftsleiter Michael Häring, Vorstand des DRK Villingendorf Norbert Müller, Bereitschaftsleiter der DRK-Bereitschaft Villingendorf Daniel Müller und als Vertretung für die Kreisjugendleitung des Jugendrotkreuz Ronja Hermann begrüßen.

Zu Beginn der Veranstaltung gedachte die Versammlung der verstorbenen DRK- Angehörigen und insbesondere dem Ehrenbereitschaftsleiter Horst Zweigart, welcher im Jahr 2020 verstorben ist. Im Bericht des Vorsitzenden sprach Manfred Lenz über die Jahre 2019 und 2020. Dabei war zu spüren, wie sehr die Corona-Pandemie das Vereinsleben verändert hat. Während im Jahr 2019 noch gemeinsame Ausflüge, Dienste und Feiern möglich waren, rückten diese ab dem zweiten Quartal 2020 eher in den Hintergrund.

Dennoch zeigte er sich positiv gestimmt über die Entwicklung und wie die Pandemie bewältigt wurde.

Er berichtete über Aktionen und Dienste, die im letzten Jahr trotz und teilweise auch gerade wegen der Corona-Pandemie stattgefunden haben. Beispiele hierfür sind die Reanimationsvorführung auf dem Kaufland Parkplatz in Rottweil, die Dienstabende, die aufgrund des Lockdowns zeitweise online stattfanden und auch einige Testaktionen, die gegen Ende 2020 begonnen haben.

Auch in den Berichten der Bereitschaft durch Björn Speiser, des Sozialdienstes durch Margit Armleder-Spreter und des Jugendrotkreuzes durch Svenja Bettinger spielte das Virus eine Rolle. Es zeigte sich, dass ein Vereinsleben während des Lockdowns möglich ist, aber eine große Herausforderung darstellt.

Schatzmeister Erich Sigrist berichtete über die Finanzen des Vereins und die Kassenprüfer konnten eine fehlerfreie Kassenführung bestätigen. Eine Besonderheit in diesem Jahr waren die Wahlen des Vorstands.

Gewählt wurden der erste Vorsitzende Manfred Lenz, sein Stellvertreter Peter-Michael Ilg, Schatzmeisterin Elena Flindt, der Bereitschaftsarzt Herbert Huber, Schriftführerin Marita Graf, Sozialleiterin Andrea Grabert und die Beisitzer Fabian Koch, Mareike Brüggemeier, Matthias Sigrist, Ursula Sauter, Christine Eha und Nina Müller.

Des Weiteren sind Kraft Amtes, die Bereitschaftsleitung bestehend aus Ute Lenz, Björn Speiser sowie die Jugendleiterin Svenja Bettinger in den Vorstand berufen worden. Von ihren Positionen zurückgetreten sind die nun ehemalige Sozialleiterin Margit Armleder-Spreter und der langjährige Schatzmeister Erich Sigrist, sie wurden vom ersten Vorsitzenden Manfred Lenz mit einem Dankeschön und einem Präsent für die vergangenen Jahre verabschiedet.

Ebenfalls verabschiedet wurde der stellvertretende Bereitschaftsleiter Andreas Maier, der zur Wahl nicht mehr angetreten ist und nun seine Tätigkeit als Einsatzkraft, beziehungsweise Helfer ausübt.

Von Ute Lenz wurden für fünf Jahre Fabian Bettinger und Norbert Tontsch, für zehn Jahre Elena Flindt, Fabian Koch, Emanuel Neher und Larissa Rheinberger, für 15 Jahre Andreas Maier, Erich Sigrist, Frank Günther und Florian Pfundstein, für 20 Jahre Alexander Binder, Marita Graf und Matthias Albert, für 25 Jahre Herbert Huber und Margit Armleder-Spreter, für 30 Jahre Anja Günther-Huppert, für 35 Jahre Erhard Hengsteler, Regina Hengsteler und Bernd Kirholzer, und für 45 Jahre Ehrenamt und Dienst im DRK und am Menschen Peter-Michael Ilg geehrt.

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