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Rottweil Zwischen Technik und Baugrube

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Simon Graf (von links), Magnus Merz (MRS), Bruno Merz (geschäftsführender Gesellschafter MRS), Bürgermeister Christian Ruf, Günther Dörgeloh (geschäftsführender Gesellschafter MRS), MRS-Mitarbeiterin Natalie Kostoff und Wirtschaftsförderer André Lomsky nehmen die Spaten in die Hand und setzen den offiziellen Spatenstich des Neubaus der Firma MRS Electronic. Foto: Seiss Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil. Unter dem Motto "Wachstum benötigt Platz" fanden sich am Mittwochnachmittag die knapp 190 Mitarbeiter der Firma MRS Electronic (MRS steht für Messen, Regeln, Steuern) im Container auf dem Firmengelände ein. Der Anlass war ein besonderer, denn bei blauem Himmel wurde der offizielle Spatenstich für den Neubau gefeiert. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Rottweil ist bereit, für seine dritte Erweiterung.

Etwa 3500 Quadratmeter, das entspricht einer Verdoppelung der bisherigen Fläche, wird der dreistöckige Komplex umfassen, in dem Produktionsflächen, Büro- und Besprechungsräume sowie erheblich größere Sozialräume untergebracht sind, blickt der geschäftsführende Gesellschafter Günther Dörgeloh in die Zukunft. Noch in diesem Jahr, spätestens jedoch Anfang 2019, soll der Bau dann fertiggestellt sein. Dörgeloh betonte, dass der Neubau und die damit zusammenhängende Zukunftsausrichtung der Firma ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Rottweil sei. Bürgermeister Christian Ruf zeigte sich erfreut darüber, denn "wir als Stadt sind froh, solche stetig wachsenden und innovativen Unternehmen am Wirtschaftsstandort Rottweil zu haben".

Doch bevor es an die Spaten ging, blickte Dörgeloh auf die Firmengeschichte zurück. In den vergangenen knapp 20 Jahren hat sich das Technologieunternehmen zu einem starken mittelständischen Partner in der Fahrzeugelektronik entwickelt und ist kontinuierlich gewachsen – sowohl was Mitarbeiter, als auch Fläche und Umsatz anbelangt. "Wir wollen es dieses Jahr noch schaffen, die 200 Mitarbeiter voll zu machen", lobt Marketing-Leiter Erwin Baumann als weitere Zielsetzung aus. Symbolisch griff man dann mit blauen Schutzhelmen ausgestattet zum Spaten und Bürgermeister Ruf überreichte, passend zur Landesgartenschau-Thematik, eine grüne Gießkanne, die "symbolisch für weiteres, erfolgreiches Wachstum" zu sehen sei.

1971 wurde das Unternehmen, damals unter dem Namen Die­ter Barth Di­gi­tal­elek­tro­nik, gegründet. Nach einer Umfirmierung in MRS Electronic im Jahr 1977 – MRS steht für Messen, Regeln, Steuern – folgte 1990 die Übernahme durch Endress+Hauser. Neun Jahre später entschieden sich Günther Dörgeloh, Bruno Merz, verantwortlich für Einkauf und Verwaltung, sowie Rainer Zeiss, technischer Verantwortlicher, zu einem Management Buy-Out. Sie kauften das Unternehmen aus der Endress+Hauser Conducta heraus und kehrten zum ursprünglichen Firmennamen zurück.

 
 

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