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Rottweil Zum Geburtstag eine neue Küche

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Am Freitagnachmittag feiert die Realschule ein großes Schulfest. Fotos: Siegmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem Festakt zum 50-jährigen Bestehen hat die Realschule in der Schülermensa ihren Jubiläumsfestreigen eröffnet. Zahlreiche Gäste, auch aus Kommunalpolitik und Wirtschaft, waren gekommen, um das "Erfolgsmodell Realschule", wie Bürgermeister Christian Ruf sagt, zu feiern.

Rottweil. Mit gerade mal vier Lehrern und 139 Schülern hat die Rottweiler Realschule am 9. September 1968 ihren Betrieb aufgenommen. Heute, 50 Jahre später, besuchen knapp 700 Schüler in vier, beziehungsweise fünf Klassen pro Jahrgangsstufe die Realschule. "Die Schule ist reich an Erfahrung, hat das Selbstbewusstsein des bereits Erreichten, sie ist mit einer Menge Know-how ausgestattet und ist noch immer voller Tatendrang", lobte Bürgermeister Christin Ruf. Genau aus diesen Gründen sei sie aus der Rottweiler Schullandschaft nicht mehr wegzudenken. "Eine Schule lebt schließlich auch von dem Geist, der dort herrscht und vom Engagement und der Qualifikation der Menschen, die diese Institution Tag für Tag mit Leben erfüllen, so Ruf.

Welche Vielfalt die Realschule zu bieten hat, wurde schnell deutlich. Die Schulband, verschiedene Gesangsformationen, eine Zeitreise durch die vergangenen 50 Jahre, Tanzeinlagen und mehr bereicherten die Veranstaltung. Die Zeitreise, für die die beiden Lehrerinnen Gaby Wilbs-Müller und Marianne Uhl mit den Schülern nicht nur die entsprechende Musik, sondern auch zeitgeschichtliche Fotos und der jeweiligen Zeit entsprechende Kleidung herausgesucht hatten, stieß auf große Begeisterung.

Aber nicht nur gute Worte, sondern auch gleich zwei Überraschungen hatte Bürgermeister Ruf mitgebracht. Zum einen überreichte er Schulleiter Andreas Kienzler einen Scheck über 500 Euro. Zudem überbrachte er die gute Nachricht, dass im Haushalt 80 000 Euro für die lang ersehnte neue Küche bereitgestellt seien.

Dass es Schule in einer Zeit, die geprägt ist von gesellschaftlichen, technischen und politischen Umwälzungen, nicht immer leicht habe, machte Andreas Kienzler in seiner Festrede deutlich. "Die stetige Veränderung in immer kürzeren Zeiträumen erfordert von uns mehr denn je, unsere Schüler durch fundierte Kenntnisse und durch die Förderung persönlicher Kompetenzen und die klare Vermittlung gemeinsamer ethischer Normen in die Lage zu versetzen, wahr von fake, Recht von Unrecht und Wert von Schein zu unterscheiden".

Schule sei heute ein Balanceakt zwischen immer neuen Vorgaben des Ministeriums und der Schulsituation vor Ort. Es sei wichtig, die Traditionen der 50-jährigen Geschichte zu bewahren, aber auch neue Wege zu gehen. "Im Mittelpunkt stehen dabei immer die uns anvertrauten Schüler", so Kienzler.

Neue Wege seien beispielsweise der sanfte Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule, das soziale Lernen im Zusammenhang mit den Lions-Club-Konzepten, aktive Berufswahlorientierung und einiges mehr. Kienzler machte deutlich, dass die Umsetzung der Ideen und Vorhaben nur durch die Unterstützung durch zuverlässige Partner gelingen könne.

Die Berufsorientierung und der Übergang von der Schule ins Berufsleben spielten heute eine große Rolle. Dies bestätigte auch Christine Schellhorn, die die Glückwünsche des Netzwerks Schule-Wirtschaft überbrachte. Das Netzwerk sehe sich als Unterstützer der Realschule dort, "wo es gilt, Schüler mit den Arbeitswelten vertraut zu machen".

Sabine Rösner, Leitende Schulamtsdirektorin des Staatlichen Schulamtes Donaueschingen betonte, dass es stetig neue Herausforderungen gebe, auf die Schule reagieren und mit denen sie umgehen müsse. Sie müsse bestmögliche Bildungsmöglichkeiten bieten, um reale Lebens- und Berufschancen zu eröffnen. Die Rottweiler Realschule sei hier mit ihrem Leitsatz "Gemeinsam Entwicklungschancen wahrnehmen" auf einem guten Weg.

Zum Abschluss des Festaktes präsentierte Andreas Kienzler das neue Logo der Realschule, das Lisa Liedtke kreiert hat. Dafür wurde sie mit großem Applaus belohnt.

Am gestrigen Freitag feierte die Realschule ein großes Schulfest, bei dem die Schüler die Vielfalt der Bildungseinrichtung aufzeigten. Zahlreiche Essensstände und ein abwechslungsreiches Programm erwarteten die Gäste. Auch viele Ehemalige waren anzutreffen (wir werden noch berichten).

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