Ein Lokführer fand Blut an seinem Fahrzeug - und löste damit einen Großeinsatz aus. (Symbolfoto) Foto: dpa

Große Aufregung am Morgen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz.

Rottweil - Schreck in den Morgenstunden: Ein Zugführer hatte auf der Strecke Singen – Stuttgart kurz vor Rottweil einen Schlag wahrgenommen und dann bei der Kontrolle im Bahnhof Rottweil Blutspuren an der Lokomotive entdeckt. Die Meldung an die Rettungskräfte kurz vor 7 Uhr lautete dann "Person unter Zug".

Ein Großaufgebot an Rettungskräften machte sich dann auf die Socken: mehrere Polizeistreifen, Feuerwehr, DRK-Kräfte und Notarzt waren unterwegs. Aufatmen dann, als die Nachricht von den Feuerwehrleuten und DRK-Helfern eintraf, die die Strecke Richtung Neufra unter der Einsatzleitung des Rottweiler Stadtbrandmeisters Frank Müller absuchte – nicht ein Mensch war unter den Zug gekommen, sondern ein Reh. Sie fanden es neben der Strecke im Gras. Den Zusammenprall mit dem Zug hatte es nicht überlebt.

Um 7.35 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Konstanz berichtet.