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Rottweil "Wintersport" durchaus auf dem Hochturm möglich

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Dass Wintersport in seiner klassischen Form weiterhin nachgefragt wird und Spaß macht, zeigen diese Schüler aus Rottweil. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil. Vielfalt statt Einheit lautete das Motto des Wintersporttags der Eichendorffschule Rottweil. Hintergrund: Die traditionelle Fahrt mit Bussen zum oberen Schlossberg nach Oberkirnach, um dort mit Ski und Schlitten Wintersport zu treiben, stieß zunehmend nicht mehr bei allen Beteiligten auf Begeisterung.

Am Ende der Planungsphase stand eine bunte Mischung verschiedener Angebote aus unterschiedlichen Bereichen. Die Schüler durften gemeinsam mit ihren Eltern vier von zwölf Angeboten auswählen. Dem Planungsteam gelang es, allen Kindern, die ihre Auswahl abgaben, die Teilnahme an einem oder zwei ihrer angekreuzten Angebote – es gab zwei- und vierstündige Angebote – zu ermöglichen.

So war dann die Stimmung am Wintertag bei den Erwachsenen und den Kindern bestens, wahrscheinlich auch aufgrund des fantastischen Wetters. Genau dieses hatte die Spannung für die Gruppe der Ski- und Schlittenfahrer an den Tagen vor dem Wintertag auf einem hohen Niveau gehalten, war doch bis zuletzt nicht sicher, ob der Schnee am Schlossberg noch reichen würde.

Er tat es, und so fuhren 41 Kinder und ihre erwachsenen Begleiter nach Lust und Laune Ski und Schlitten und genossen ein Vesper in der Sonne vor der Berghütte. Bei zünftiger Skimusik, versteht sich.

Währendessen kletterte eine Gruppe von Kindern im K 5. Unter fachmännischer Anleitung konnten die Kinder bouldern und Top-rope-klettern. Zu spüren, wie wichtig eine große Portion Vertrauen beim Klettern ist, war für die "Kids" eine besondere Erfahrung. Wieder andere beschäftigten sich mit den Türmen der Stadt und genossen vom Hochturm aus den Blick über das, wie es im Angebot hieß, winterliche Rottweil. Schnee war zwar auf den Dächern der Türmestadt nicht mehr zu erblicken, schön war es trotzdem.

Das Aquasol wurde von einer anderen Gruppe von Kindern angesteuert. Dort wurde geschwommen und gerutscht, und das alles unter den wachsamen Augen der begleitenden Lehrerinnen und mit Rücksicht auf die anderen Badegäste. Ebenso wurden an der Schule selbst Angebote wahrgenommen; so gab es Spiele im Wasser in der Schwimm- und eine Winterolympiade in der Sporthalle.

Das Fazit nach dem Wintertag fällt positiv aus. Auch wenn bei dieser Form der Organisation nicht alle das Gleiche tun und so das Gemeinschaftserlebnis und das Erleben der Schulgemeinschaft als Einheit ausbleibt, bietet diese Art der Durchführung doch Vorteile.

Allein die Möglichkeit, Angebote nach eigenen Interessen und Neigungen anzubieten (die Lehrer) und auszuwählen (die Schüler), steigert die Motivation, auch wenn damit die Qual der Wahl verbunden ist. Wenn nicht alle das Gleiche tun, besteht außerdem ein gewisser Mitteilungsbedarf. Und natürlich macht es großen Spaß, anderen von den eigenen Erlebnissen zu berichten und zuzuhören, was Mitschüler erlebt haben. Deshalb besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es im kommenden Winter an der Eichendorffschule erneut heißt: "Vielfalt statt Einheit" und "Ihr habt die Qual der Wahl".

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