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Rottweil Wasserversorgung im Bohrhaus bleibt problematisch

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Der Vorstand und der Ausschuss des Fördervereins Salinenmuseum (von links, hintere Reihe): Kerstin Hoffmann, Markus Wölfle, Joachim Maier und Hans Aicher; (vordere Reihe): Almut Jumpertz, Martina van Spankeren-Gandhi, Tanja Müller und Wolfram LangbeinFoto: Verein Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil. In ihrem Geschäftsbericht blickte die Vorsitzende des Fördervereins Salinenmuseum Rottweil und Leiterin des Industriemuseums Martina van Spankeren-Gandhi wieder auf eine erfolgreiche Saison zurück.

Noch rechtzeitig vor den ersten Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen durch Covid 19 hielt der Förderverein Salinenmuseum Rottweil seine Hauptversammlung ab. In ihrem Geschäftsbericht berichtete van Spankeren-Gandhi vom Anstieg der Besucherzahlen um rund 50 Prozent. Seit der vergangenen Saison würden auch die Besucher des traditionellen Bohrhausfestes mit in die Statistik aufgenommen, so die Vorsitzende. An diesem Tag gebe es Führungen, an denen zahlreiche Festbesucher teilnähmen. Bei den insgesamt 43 Buchungen steige vor allem die Zahl der Salzsiedervesper. Die Vorbereitungen seien zwar sehr aufwendig, das Vesper käme aber bei den Besuchergruppen sehr gut an. Für die Pflege des Geländes, der Gebäude und des Inventars seien im vergangenen Jahr 865,5 Arbeitsstunden geleistet worden, 534 wurden über die Ehrenamtspauschale bezahlt und 311,5 Stunden wurden unbezahlt gespendet. Dazu kämen Arbeitseinsätze der Fliegenfischer und des Hegerings, für die sich van Spankeren-Gandhi bedankte. Die Vorsitzende ging auch auf die von der Stadt Rottweil ausgeführten Arbeiten ein und bedankte sich.

Im Frühjahr des vergangenen Jahres seien die beiden Wohnräume saniert und in Eigenleistung gestrichen worden. Die Richt- und Malerarbeiten an den Türen seien wegen fehlender Kapazität im Verein in Auftrag gegeben worden. Für die nächsten Monate stehen weitere Sanierungsarbeiten im Außenbereich und im Maschinenraum an, die aber zum Teil noch von der Denkmalpflege genehmigt werden müssen.

Ein großes Problem stellt die Wasserversorgung im Unteren Bohrhaus dar. Über die Stadtverwaltung wird derzeit versucht, über die LEADER-Förderung Gelder für eine Zisterne zu bekommen, um die Sanitäranlagen mit Wasser zu versorgen. Untersuchungen hatten ergeben, dass ein Ausbau oder eine Vertiefung des vorhandenen Brunnens keinen Erfolg bringen würde.

Nach einem positiven Kassenbericht durch Kerstin Hoffmann und der Entlastung des Vorstands standen die Wahlen an. Der stellvertretende Vorsitzende Gerald Mager hatte schon frühzeitig mitgeteilt, dass er nicht mehr kandidieren werde. Zum Nachfolger wurde Joachim Maier gewählt. Alle weiteren Ämter bleiben unverändert mit Martina van Spankeren-Gandhi als Vorsitzender, Tanja Müller als Schriftführerin, Kerstin Hoffmann als Kassiererin, Hans Aicher als zweitem Kassierer, Michèle van Horenbeeck und Paul Wiedmann als Kassenprüfer sowie Almut Jumpertz, Wolfram Langbein, Thomas Müller und Markus Wölfle als Ausschuss-Mitglieder besetzt. Abschließend bedankte sich die Vorsitzende für das große Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Ohne diese sei das Salinenmuseum und die Anlage des Unteren Bohrhauses nicht zu erhalten! Weitere Helfer sind jederzeit willkommen.

Wann die Saison beginnt, hängt von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Nach derzeitigem Stand bleibt das Museum bis zum 15. Juni geschlossen, Veranstaltungen und Vermietungen sind nicht erlaubt. Es wird aber auf jeden Fall, sobald es möglich ist, eine Eröffnung mit kleinem Angebot geben.

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