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Rottweil Was passiert mit dem Thyssenkrupp-Testturm?

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Bleibt es der Thyssenkrupp-Testturm oder wird es gar ein Advent-, Cinven- und RAG-Stiftung-Testturm? Foto: Otto

Rottweil - Der Verkauf der Aufzugssparte von Thyssenkrupp für 17,2 Milliarden Euro lässt auch in Rottweil aufhorchen. Bringt der Eigentümerwechsel Änderungen für den Testturm und die Arbeitsplätze mit sich? Ist gar der touristische Hoffnungsträger der Stadt, die Aussichtsplattform, in Frage gestellt?

Aus der Essener Konzernzentrale kommen beruhigende Worte: "In Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern und der IG Metall haben sich die Käufer zu weitreichenden Standort- und Beschäftigungsgarantien verpflichtet. Dazu gehört selbstverständlich auch der Testturm", sagt die Leiterin der Pressestelle von Thyssenkrupp Elevator, Jasmin Fischer. Das war auch bereits im Vorfeld so kommuniziert worden.

Markenname wird übergangsweise fortgeführt

Bleibt die Frage, ob sich der Name des Unternehmens ändern wird und damit auch der des Testturms. Für eine Antwort sei es noch zu früh, meint Fischer dazu. Indes: Das Nachrichten-Portal Dow-Jones-News vermeldet aus dem Pressegespräch zum Verkauf mit Thyssenkrupp-Chefin Martina Merz, dass die Marke Thyssenkrupp für Aufzüge und Rolltreppen mittelfristig verschwinden werde. Der Markenname werde übergangsweise von den Käufern fortgeführt, habe M&A-Chef Volkmar Dinstuhl gesagt.

Dass der Testturm in Rottweil bleiben wird, ist für Oberbürgermeister Ralf Broß keine Frage. Ob er weiterhin Thyssenkrupp-Testturm heißen, ob sich das Logo und das Erscheinungsbild ändern wird, hingegen schon. "Wir haben in nächster Zeit ein Gespräch mit dem Vorstand, um solche Dinge nachzufragen", berichtet Broß.

Die bislang bekannten Details zum Verkauf der Sparte an das Konsortium aus Advent, Cinven und RAG-Stiftung wertet der Oberbürgermeister positiv. Und der Erlös von 17,2 Milliarden Euro zeige, dass die Aufzugsbranche sehr innovativ und zukunftsorientiert sei. "Da ist Potenzial drin", sieht er die Signale für Rottweil weiter auf Wachstum stehen. Test und Entwicklung blieben hier erhalten und die Ansiedlung weiterer Einrichtungen sei nicht aus den Augen verloren. Wie sich das neue Unternehmen nach der Übergangsphase aufstelle, werde aufmerksam verfolgt.

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