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Rottweil Wandern auf Spuren und Pfaden der Kunst

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Urlaub in fernen Ländern wird schwierig. Doch auch ­­in der Heimat gibt es viele schöne Ecken, die erwandert oder per Fahrrad erkundet werden können. In unserer Serie stellen wir einige vor.

Rottweil. Die Vielzahl der Kunstwerke im öffentlichen Raum dürfte in dieser Vielfalt in einer Stadt mit der Größe Rottweils einzigartig sein. An der Skulpturenmeile in der Königstraße stehen die Arbeiten. Aber auch an der Villa Duttenhofer, im Stadtgraben, beim Neuen Rathaus und auf Kreisverkehren sind Kunstwerke zu entdecken.

Vieles zu entdecken

Für die gut achteinhalb Kilometer lange Kunstwanderung sollte man gut drei Stunden einplanen. Los geht es an der Stadthalle. Hier ist die erste Skulptur zu sehen: eine Arbeit von James Licini. Die Täfelchen bei den Kunstwerken verfügen übrigens über einen QR-Code fürs Handy. Weiter geht es bis zur Kreuzung zur Stadionstraße, an der wir links einbiegen und schon das nächste Kunstwerk auf dem Kreisverkehr sehen können: eine Arbeit von Armin Göhringer. Wir folgen der Stadionstraße und sehen rechterhand beim Landratsamt die "Schleife" von Markus Stangel. Weiter geradeaus erreichen wir den Kreisverkehr, auf dem eine Stahlplastik von Erich Hauser zu sehen ist. Wir biegen links ab und gelangen hier auf die Rottweiler Skulpturenmeile.

Seit mehr als 40 Jahren säumt eine Vielzahl an Skulpturen die Königstraße. Stahlbildhauer Erich Hauser war es, der sich mit dem damaligen Oberbürgermeister Ulrich Regelmann daran machte, "Kunst in der Stadt" – so hieß die Aktion – zu realisieren.

Im Park der Villa

Nach der markanten Arbeit von Peter Brüning an der Einmündung der Wilhelmstraße überqueren wir an der Ampel die Königstraße und gehen stadteinwärts, wo uns wenige Meter weiter auf der rechten Seiten weitere Skulpturen im Park der Villa Duttenhofer erwarten. Bei der Villa Duttenhofer überqueren wir linksabbiegend die Straße und gelangen in die Stadtgrabenstraße, der wir bis kurz vor der ersten Abzweigung folgen. Wir biegen rechts in die kleine Parkanlage ein und sehen linkerhand eine Arbeit des Rottweiler Künstlers Siegfried Haas. Wenn wir nun den Blick nach oben richten, finden wir das kinetische Glasobjekt von H. Julius Schittenhelm.

Wir verlassen die kleine Parkanlage nach links und gehen die Hochmaiengasse hinauf, bis wir unterhalb des Schwarzen Tores auf die obere Hauptstraße treffen. Hier geht es rechts bergab. An der Tourist-Information auf der linken Seite ist ein Schild der einstigen Schilderaktion des Forum-Kunst zu entdecken, vor dem Stadtmuseum, ein Bronze-Abguss des Rottweilers von Otmar Hörl. Am Alten Rathaus biegen wir in die Rathausgasse ein und folgen dieser bis zur Pfarrgase, wo wir in den Innenhof des Neuen Rathauses abbiegen. Hier ist eine mehrteilige Brunnenplastik von Erich Hauser zu sehen. Wir folgen den Treppen hinab zum Kriegsdamm, überqueren die Straße und gehen zum Innenhof des Dominikanermuseums, wo wir auf eine Holzmaske von Willi Bucher stoßen. Wieder auf dem Kriegdamm überqueren wir die Straße und folgen geradeaus der Höllgasse. Vor dem Gefängnis biegen wir ab und folgen bei den Wasserspielen dem kleinen Weg bis zum Bushaltepunkt, wo eine Arbeit von Holger Rabenstein den Unter- und Infostand ziert. Weiter geht es auf der Nägelesgrabenstraße bis zur Kreuzung, an der wir rechts in die Oberndorfer Straße abbiegen und dieser folgen. Nach einigen hundert Metern stehen am Haus Sonneck an der Einmündung zur Tannstraße Glasskulpturen von Tobias Kammerer. Wir folgen dem Weg weiter bis zur Kreuzung nach der Tankstelle, an der wir links in die Uhland- und Schwarzwaldstraße biegen und dieser bis zur kleinen Kapelle folgen. Dort biegen wir rechts ab und gelangen zum Kreisverkehr am Hegneberg. Hier steht die dreiteilige "Radkonstellation" von Jürgen Knubben. Von hier aus geht es den Weg wieder stadteinwärts. An der Bacchus-Vinothek linkerhand überqueren wir die Straße, folgen dem kleinen Weg bergan und gelangen zum Mädelesbrunnen, den die Rottweiler Künstlerin Germana Klaiber-Kasper gestaltet hat. Auch hier gehen wir stadteinwärts zurück bis zur Straße, folgen rechts der Flöttlins- und Waldtorstraße und biegen am Café Lehre rechts in die Schramberger Straße ein, der wir bis zum Kreisverkehr folgen. Hier ist eine weitere Glasskulptur des Künstlers Tobias Kammerer zu sehen. Weiter geht es die Hausener Straße hoch, wo wir an der Ampelkreuzung zum Kunstwerk Josef Büchelers gelangen. Wir biegen an der Kapelle links in die Heerstraße ein. Am Beruf­schulzentrum entdecken wir, wenn wir links den Weg bergab einbiegen, eine noch recht junge Arbeit von Jürgen Knubben. Von hier gehen wir zurück und folgen dem Fußweg bergab und gelangen zum letzten Kunstwerk auf dieser Tour, einer Stahlplastik von Erich Hauser. Durch den Park geht es weiter die Heerstraße bergab, bis wir wieder an den Kreisverkehr gelangen, an dem wir wieder zur Stadthalle abbiegen.

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