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Rottweil Vom Abendreich der Klänge

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Organist Martin Sturm präsentiert hochkarätige Improvisation in der Ruhe-Christi-Kirche. Foto: Strum Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil. Vom "Abendreich der Klänge" spricht der Philosoph Jean Paul, wenn es ihm um Musik geht. Dieses Reich der Klänge möchte der vielfach ausgezeichnete Interpret und Improvisator Martin Sturm in seinem Orgelkonzert am 14. September, 19.30 Uhr, in der Ruhe-Christi-Kirche ausloten.

Improvisationskunst steht bei Martin Sturm im Mittelpunkt

Von den außergewöhnlichen Klangfarben der Klais-Orgel inspiriert, erklingen verschiedenste Improvisationen sowie Werke von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt zu dem etwa einstündigen Konzert ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

Der junge Organist verfolgt derzeit eine überaus rege internationale Konzerttätigkeit und wird als herausragender "Newcomer" gehandelt. In der Fachpresse häufen sich die Superlative: "Er spielt wie ein junger Gott", seine Improvisationen "rauben einem schlichtweg den Atem", oder "Sturm ist ein Phänomen".

In der Reihe der "Rottweiler Orgelkonzerte" ist dies nun das zweite Konzert des Jahres 2019, in dem die Improvisationskunst im Mittelpunkt stehen wird – an der kleinen, aber höchst sportlichen Klais-Orgel der Ruhe-Christi-Kirche. Organist und Zuhörer befinden sich hier mit Sichtkontakt auf der gleichen Ebene, sodass Musiker und Musik besonders intensiv erlebt werden können.

Aus der Vita: Sturm gewann als Interpret und Improvisator zahlreiche internationale Wettbewerbe: Einen ersten Preis ("Johann-Pachelbel-Preis") sowie den Sonderpreis für die beste Leistung an historischen Orgeln ("Antalffy-Preis") gewann er im Interpretationswettbewerb der Internationalen Orgelwoche Nürnberg 2018.

Ebenfalls den ersten Preis ("Hubert-Beck-Preis") bekam Sturm beim Internationalen Improvisationswettbewerbe Schwäbisch Gmünd 2017, außerdem den Publikumspreis des Internationalen Improvisationswettbewerbes Haarlem 2016. Einen ersten Preis ("Tournemire-Preis") ergatterte das Talent auch beim Improvisationswettbewerb des International Organ Festivals St. Albans 2013.

Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Bayern wurde er 2018 mit dem "Kulturpreis Bayern" der Bayernwerk AG ausgezeichnet. Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg verlieh ihm ein Jahr zuvor den Förderpreis der Keck-Köppe-Stiftung für seine "außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen, insbesondere in den Bereichen des Orgelspiels und der Improvisation".

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