Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Rottweil Viele Besucher zieht es ins Museum

Von
Stilecht führten Thomas und Simon Haßler die Besucher in einer Zeitreise im Dominikanermuseum ins Arae Flaviae des zweiten Jahrhunderts nach Christus. Foto: Riedlinger Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Thomas Riedlinger

Rottweil. Mit kostenlosem Eintritt öffneten zeitgleich am 38. Internationalen Museumstag am Sonntag das Stadtmuseum, das Dominikanermuseum und das Salinenmuseum für die Besucher ihre Pforten. Jedes der Museen lockte mit etwas Besonderem, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Das Stadtmuseum zeigte zum Thema "Schriftlichkeit im Laufe der Jahrhunderte" viele Schreibmittel und Schriftstücke aus den Magazinen von Stadtmuseum und Stadtarchiv. Hier war besonders für die Kinder Zeit zum intensiven Ausprobieren verschiedener Schreibwerkzeuge, während sich die Älteren erstaunt den ersten Laptop anschauten.

Die Besucher des Dominikanermuseums wurden indes auf eine Zeitreise in die Welt der Römer genommen. Thomas Haßler und sein Sohn Simon führten stilecht als Töpfer Quintus Valerius Corylus und dessen Sohn Marcus durch die Ausstellung und beschrieben damit einen Tag im alten Arae Flaviae. Mit ihren Besuchern gingen sie imaginär über den Markt oder in die Bäder, zeigten alte Siegel und erklärten dabei die ausgestellten Gerätschaften oder den Tagesablauf eines Handwerkers.

Zum Vergnügen des Publikums ging es dabei nicht bierernst zu. Vielmehr verbesserte der junge Marcus seinen Vater immer wieder, indem er zur Belustigung der Zuhörer über dessen Schwächen aus dem Nähkästchen plauderte. Über die alten Münzen oder den Besuch auf dem Gräberfeld hatten sie viel Wissenswertes zu erzählen. Dabei wurde schnell klar, dass heute wie gestern die Eltern an den Kindern ähnliche Macken nerven – und umgekehrt. Denn was heute ein Smartphones ist, war wohl damals ein Schreibtäfelchen.

Immer wieder integrierten Haßler und sein Sohn die Besucher in das Geschehen und ließen viel Raum für Fragen.

Nach einem kleinen ausgestellten Werkzeug gefragt, antwortete ein Mädchen prompt: "Das ist Körperschaber!" Thomas Haßler gab sich überrascht: "Na, da bin ich ja fassungslos, dass du das Strigilis kennst!" Er erntete ein strahlendes Lächeln ob seines Lobes. Kurzweilig und abwechslungsreich, so stellt sich der Besucher ein Museum vor, das Geschichte ansprechend und unterhaltsam präsentiert.

Viel zu erkunden gab es außerdem im Salinenmuseum am Bohrhaus. In der Altstadt. wurden die Besucher bewirtet und Oskar Müller zeigte eine Diashow mit historischen Aufnahmen von der Saline Wilhelmshall.

Das schöne Ausflugswetter tat ein Übriges und zog viele Spaziergänger und Radfahrer für einen Besuch ins Salinenmuseum.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.