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Rottweil Towerrun: Aus Kollegen werden Konkurrenten

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Martin Wagner beim Training am Balinger Heuberg. Foto: Maier

Rottweil - Sehr löblich: Unsere Schwabo-Team-Mitglieder Martin Wagner und Hans-Dieter Meng haben die Vorbereitung auf den "Towerrun" auch im Urlaub nicht schleifen lassen. Der eine hat sich einen dänischen Leuchtturm als Trainingsobjekt ausgesucht, der andere Berge in Kreta bezwungen.

Die beiden Herren vertreten beim Towerrun am Sonntag in Rottweil das Schwarzwälder-Bote-Stammhaus in unserem achtköpfigen Schwabo-Team, und sind sich der besonderen Verantwortung natürlich bewusst. Obwohl Wagner, Ressortleiter Lokales, aus Balingen und Meng, Geschäftsführer der Schwarzwälder Bote Medienvermarktung, aus Rötenberg ohnehin läuferisch ambitioniert und dementsprechend in Form sind, legen sie seit Wochen Extra-Einheiten ein. Schließlich sind die 1390 Stufen, die es im Thyssenkrupp-Testturm zu bezwingen gilt, eine echte Herausforderung.

Martin Wagner hat deshalb seine regelmäßigen Laufrunden um Treppeneinheiten erweitert. Und die sind ganz schön knackig. Dreimal pro Woche läuft der Balinger die 150 Stufen auf den Heuberg hoch – und zwar dreimal hintereinander. "Da pumpt es ganz schön", meint er. Kondition holt er sich außerdem beim Bergwandern. Bei der jüngsten Tour mit insgesamt 1800 Höhenmetern hat der 58-Jährige natürlich bewusst einen Bogen um jede Bergbahn gemacht.

Doch dann drohte ein Knick in der Trainingskurve: Sommerurlaub in Dänemark! Da sind Bergläufe bekanntlich schwierig und Treppen nicht unbedingt dicht gesät. Wagner fand dann aber doch ein geeignetes Trainingsobjekt: den Leuchtturm von Nørre Lyngvig in Westjütland mit 228 steilen Stufen. Rund zehn Trainingseinheiten absolvierte er dort – und ist jetzt für den Treppenlauf am Sonntag gut gerüstet. Dennoch hat er ganz schön Respekt vor der Herausforderung. Er will den Lauf zunächst langsam angehen und den richtigen Rhythmus finden. "Wichtig ist, dass ich hochkomme."

So trainierte Martin Wagner im dänischen Leuchtturm:

Während Wagner im dänischen Leuchtturm trainierte, hat sein Kollege Hans-Dieter Meng die freien Tage unter anderem genutzt, sich mit Bergläufen in Kreta für den Towerrun fit zu machen. Er glaubt zudem fest daran, dass die feine kretische Küche ihren Teil zur Leistungssteigerung beigetragen hat. Und der Genuss der destillierten griechischen Nationalgetränke aus Anis und Trauben während des Urlaubs, davon ist er überzeugt, wird ihm am Sonntag Flügel verleihen.

Kretische Küche hilft

Ergänzend dazu, nutzt Meng hin und wieder die 170 Stufen von seinem Arbeitsplatz in Oberndorf hoch bis zur Eingangstür der evangelischen Kirche fürs morgendliche wach werden: acht bis zwölf Einheiten sind dafür jeweils vorgesehen.

Ansonsten sieht der 62-jährige Routinier, der sich in den vergangen drei Jahrzehnten bei unzähligen Laufwettbewerben mal mehr, mal weniger erfolgreich auf vielen Langstrecken bis 42 Kilometern behauptet hat, dem Ereignis am Sonntag völlig entspannt und optimistisch entgegen. Ein Treppenlauf ist allerdings auch für ihn eine Premiere. "Deshalb ist die persönliche Bestzeit schon mal garantiert", schmunzelt er.

Nicht mit zu hoher Geschwindigkeit beginnen, möglichst schnell den passenden Rhythmus finden und dann das richtige Tempo bis zur Aussichtsplattform durchhalten, das hat er sich für den Sonntag vorgenommen. "Und mindestens einen Schritt vor Martin Wagner die Ziellinie überqueren." Auch wenn die beiden seit Jahren gerne und erfolgreich zusammen arbeiten, am Sonntag ist alle Kollegialität für einen Nachmittag außer Kraft gesetzt; es gibt nur Sieg oder Niederlage.

Am Sonntag, 16. September, findet erstmals der Towerrun im Testturm von Thyssenkrupp Elevator in Rottweil statt. Es handelt sich dabei um den höchsten Treppenhauslauf Westeuropas. 1390 Stufen und mehr als 230 Höhenmeter müssen in verschiedenen Disziplinen bezwungen werden. Acht Läufer gehen für den Schwarzwälder Bote an den Start. Ein Mutter-und-Sohn-Team aus Zimmern, sportliche Brüder aus Rottweil, Ringerzwillinge aus Fluorn-Winzeln sowie – als unsere Vertreter – zwei Herren aus dem Schwarzwälder-Bote-Stammhaus in Oberndorf. Diese beiden, Martin Wagner und Hans-Dieter Meng, stellen wir heute vor.

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