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Rottweil Test-Turm: Zwei Modelle im Rennen

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ThyssenKrupp lässt auf der Internetseite das Aussehen des Turms noch im Unklaren, denn die Entscheidung steht noch aus. Foto: ThyssenKrupp

Rottweil - Es könnte der erhoffte Leuchtturm mit Signalwirkung werden. Im Rathaus wächst die Vorfreude auf den ThyssenKrupp-Testturm merklich. Zwei Modelle sind bei dem Konzern im Moment noch im Rennen – und beide treffen im Gemeinderat auf Zustimmung. Im nicht öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend hat Alexander Keller, Europachef von ThyssenKrupp Elevator (TKE), das Gremium über den aktuellen Stand informiert. In Kolloquien sind zwischenzeitlich die beiden Entwürfe aus dem Bieterverfahren architektonisch bewertet worden, wie Oberbürgermeister Ralf Broß gestern berichtete. Dem Team um Keller – Projektleiter Hardy Stimmer, Johannes Paul Bergmann und Martin Twente, beide von ThyssenKrupp Real Estate, sowie Projektbeauftragter Alfons Bürk – sei es dabei darum gegangen, für die anstehende Entscheidung im Konzern-Vorstand über das Turmbau-Projekt im Industrie- und Gewerbegebiet Berner Feld die Meinungen der Rottweiler Gemeinderäte zu den beiden Entwürfen zu hören.

Mit Gestaltungsdetails zu den Ideen der beiden Architekten hielt sich Broß mit Verweis auf die offene Entscheidung bei TKE zurück. An den Eckdaten wie etwa der geplanten Höhe des Aufzug-Testturms gebe es keine nennenswerten Änderungen. Insgesamt seien die Reaktionen der Gemeinderäte auf beide Modelle positiv gewesen – mit "einer leichten Präferenz für einen der Entwürfe. Die Aussichtsplattform, ein Panoramaaufzug, die Abläufe und Aufteilung im Turm: über solche Details sprachen Keller und am Mittwochabend.

Deutlich klingt aus den Worten des Oberbürgermeisters heraus, dass sich die Rottweiler auf die Bürgerversammlung am Freitag, 11. April, ab 19 Uhr im Sonnensaal des Kapuziners freuen können. Bei der Gelegenheit wird TKE dann nämlich erstmals öffentlich das Siegermodell präsentieren – übrigens bewusst hier in Rottweil und nicht etwa in der Konzernzentrale in Essen.

Bürger bekommen den Sieger präsentiert

Zwei Tage zuvor, am 9. April, steht im Gemeinderat der formelle Beschluss zur frühzeitigen Beteiligen der Bürger und Behörden für das Bebauungsplanverfahren an. Der Vorstandsbeschluss wird jedoch erst zur Bürgerversammlung fallen. Geplant ist auch, dass der Architekt des Siegerentwurfs für den Forschungs- und Entwicklungsturm dann im Kapuziner dabei ist. Das könnte internationales Flair in den Kapuziner bringen.

"Beide Modelle sprechen für sich", zeigt sich Broß begeistert. Die Architektursprachen seien prägend und ließen die Verbindung zu Innovation und Technik erkennen. Die Frage, in welcher Weise der Turm die Stadtsilhouette beeinflusst, könne dann beurteilt werden, wenn die Entscheidung für einen der Entwürfe gefallen ist, blickt der OB auf anstehende Aufgaben im weiteren Bebauungsplanverfahren. Vorab sei mit dem Regierungspräsidium bereits abgestimmt, welche Blickwinkel sowohl aus als auch auf die Stadt dazu von einem Fachbüro untersucht werden.

Unüberwindbare planungsrechtliche Hindernisse sind laut Broß nicht absehbar. Der weitere Zeitplan lässt also nach wie vor einen Baubeginn noch in diesem Jahr zu. Nach der frühzeitigen Beteiligung steht im Juli im Gemeinderat der Offenlagebeschluss an. Nach der Sommerpause könnte die Satzung beschlossen werden. "Damit besteht Planungsrecht", erklärt Broß. Denkbar wäre sogar, für das Fundament bereits eine Teilbaufreigabe zu erteilen. "Möglichkeiten der Verfahrensbeschleunigung werden wir nutzen, sofern die rechtlichen Fristen eingehalten werden", bleibt die Zeitschiene im Blick.

 

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Armin Schulz

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