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Rottweil Test-Turm: Noch ein Preis für den Multi?

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Sowohl vertikal als auch horizontal bewegt sich der seillose Multi mit Linearmotoren in den Aufzugsschächten. Foto: Thyssen-Krupp

Rottweil - Der weltweit erste seillose Aufzug, den Thyssen-Krupp Elevator im Rottweiler Testturm entwickelt, ist für den Deutschen Innovationspreis nominiert.

Der Multi-Aufzug verändere die Art und Weise, wie Menschen sich in Gebäuden bewegen, und erschließe völlig neue Perspektiven für Architekten, Planer und Betreiber von Gebäuden, heißt es in einer Pressemitteilung von Thyssen-Krupp zur Nominierung. Das sei Grund genug für die Jury des Deutschen Innovationspreises, den Multi für einen der begehrten Awards zu nominieren. In der Kategorie Großunternehmen gehört Thyssen-Krupp Elevator nun zu jenen drei Anwärtern, die sich berechtigte Hoffnungen auf den Preis machen dürfen. Er wird am 13. April in München offiziell verliehen.

Der Deutsche Innovationspreis wurde in Kooperation mit der Zeitschrift WirtschaftsWoche mit den Unternehmen Accenture und EnBW ins Leben gerufen und prämiert gemeinsam mit Daimler herausragende, zukunftsweisende Innovationen deutscher Unternehmen, die mit ihrer Idee Märkte verändern können. Verliehen wird der Award in den Kategorien „Großunternehmen“, "mittelständische Unternehmen“ und "Start-ups“.

Mit dem Multi-Aufzugsystem hat Thyssen-Krupp Elevator den Aufzug der Zukunft in die Gegenwart geholt. Seine Fähigkeiten und Kapazitäten sind beträchtlich: Mit dem Einsatz von Linearmotoren können mehrere Kabinen gleichzeitig in einem Schacht betrieben werden – und sich sowohl vertikal als auch horizontal bewegen. Dank einer entscheidenden Reduzierung der für das seillose System benötigten Grundfläche stehen bis zu 25 Prozent mehr Raum für andere Anwendungen im Gebäude zur Verfügung – und nach oben gibt es so gut wie keine Limits für die Beförderung, was gerade bei den immer höheren Gebäuden in den Metropolen der Welt von Bedeutung ist.

"Wir brauchen in der Aufzugsindustrie Innovation und gelegentlich sogar die Revolution“, sagt Andreas Schierenbeck, CEO von Thyssen-Krupp Elevator (TKE). "Dazu gehört es, seine eigenen Überzeugungen bisweilen in Frage stellen zu lassen und unbedingtes Vertrauen zu haben, dass die Innovation gelingt.“

In nur drei Jahren hat Thyssen-Krupp Elevator den Multi im neu gebauten Testturm in Rottweil von der Forschung in die Entwicklung geholt. Dazu greifen die Ingenieure auch auf die im Konzern bewährte Transrapid-Technologie zurück.

Das System läutet laut TKE nicht nur das Ende der 160-jährigen Dominanz des seilbasierten Aufzugs ein, sondern definiert die Möglichkeiten eines Aufzugssystems völlig neu. Ob Aufwärts- oder Seitwärts-Transport: Die Passagiere profitierten von deutlich kürzeren Wartezeiten und einem erhöhten Komfort, die Betreiber von mehr Flexibilität – wichtige Merkmale eines urbanen Mobilitätskonzepts für morgen.

Bereits im vergangenen Jahr konnte sich der Multi wichtige Auszeichnungen sichern: So gewann die Innovation Gold bei den Edison Awards, wurde mit dem German Design Award prämiert und zudem vom TIME-Magazine zu einer der Top 25 Inventions of 2017 gekürt.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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