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Rottweil Sturm zieht seine Kreise über Texas

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Mit seinem "Flieger" möchte Matthias Sturm bei der WM in Texas in die Medaillenränge vorstoßen. Foto: Schwark Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Lothar Schwark

Für Matthias Sturm vom LSV Schwarzwald steht in Uvalde/Texas mit der 32. FAI- Segelflugweltmeisterschaft (28. Juli bis 19. August) eine neue fliegerische Herausforderung ins Haus.

Der in Eutingen/Gäu wohnhafte Sturm, hat seine fliegerische Heimat in Winzeln- Schramberg gefunden, wo schon sein verstorbener Vater Reiner Sturm mit Leidenschaft das Segelfliegen betrieb. "Ab 10 Jahren war ich auf dem Flugplatz dabei" erinnert sich der Clubklasseweltmeister des Jahres 2008 in Rieti/Italien. Mit 14-Jahren begann er mit dem Segelfliegen in Winzeln-Schramberg. Das fliegerische Talent kristallisierte sich heraus, als Sturm nach erstmals alleine abhob.

Mittlerweile bestreitet der 37-Jährige, gelernter Modellbauer, der als Teamleiter im Designe-Modellbau tätig ist, bereits seine sechste WM. Mit dem DM-Titel 2011 in Lüsse/Brandenburg qualifizierte sich Matthias Sturm in der 15- Meter Klasse zur WM. "In dieser Klasse fliegen viele Individualisten, da ist es schwierig, die Konkurrenten einzuschätzen" weiß der ASW-27 Pilot. Der Wolkenrenner von der Firma Alexander Schleicher in Poppenhausen/Rhön wurde mit weiteren sieben Flugzeugen des deutschen Teams am 23. Juni in Emden verschifft. Mit einem Autoschiff das bis zu 7000 Fahrzeuge fast, schipperten die WM-Flieger über den Atlantik, wo sie am 16 Juli in Houston/Texas ankamen. Uvalde selbst liegt westlich von San Antonio, nicht weit von der mexikanischen Grenze entfernt.

Am 21. Juli hebt Sturm mit seinen Mannschaftshelfern Horst Kammerer und dessen Sohn Sebastian zum fliegerischen Event in die USA ab. Bereits ab 22. Juli will er das Wettbewerbsgebiet über Texas kennenlernen. Dabei gilt es, sich auf extrem heiße Temperaturen einzustellen, viel Trinken und Schlafen. Uvalde war bereits 1991 Austragungsort einer Segelflug-WM. Damals warteten Teilnehmer mit Eiswesten versehen auf den Start. "Die ›Aufwindjäger‹ wurden mit beruhigenden Worten wie: landen sie nicht auf dieser Farm, Farmer schießt sofort", auf die Flugtage vorbereitet. Metrologische Bedingungen in Texas gelten als besonders exzellent.

Zur WM hat sich Sturm drei Ziele gesetzt: Ein Muss ist, Mensch und Material unbeschadet nach Hause zu bringen. Ein Platz unter den ersten zehn Toppiloten wird angestrebt. Als drittes steht das Wunschziel eines Medaillenrangs. In der 15-Meter Klasse wird sein David Bauder aus Blaubeuren auf Ventus 2ax Teampartner von Matthias Sturm sein. "Wir sprechen beide schwäbisch und harmonieren zusammen", so der Eutinger. Auf der ASW-27 ist Sturm hervorragend eingeflogen. Zum Cockpit und Instrumenten lautet die klare Meinung: "Mein Uhrenladen funktioniert", so Sturm. Am 04. August stehen 103 Piloten aus 24 Ländern rasante Luftrennen über dem Himmel von Texas bevor.

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