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Rottweil Stadt punktet für Landesgartenschau

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Gruppenfoto beim Rundgang der Kommission in Rottweil Foto: Patrick Nädele

Rottweil - Wird es ein Gruppenfoto, das die Beteiligten in zehn Jahren hervorkramen, um sich bei der Eröffnung der Landesgartenschau 2028 in Rottweil zu erinnern? Die Zeit wird es zeigen. Am Mittwoch hat es Rottweil der Bewertungskommission gezeigt.

Es ist 16.30 Uhr. Am Kapuziner geht es los. Die Rottweiler Delegation um Oberbürgermeister Ralf Broß hat die Bewertungskommission in Empfang genommen, um ihnen in den nächsten zweieinhalb Stunden vor Augen zu führen, warum Rottweil den Zuschlag für eine Landesgartenschau erhalten soll.

Gegen 19.30 Uhr auf dem alten Gaswerkgelände im Neckartal ist es geschafft. Die Vertreter des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, des Gartenbauverbands Baden-Württemberg und Hessen, von BWgrün, des GaLaBau-Verbands Baden-Württemberg sowie des Städte- und Gemeindetags machen sich auf den Weg. Der nächste Tag wird die nächsten Bewerber bringen, darunter Schramberg und Tuttlingen.

Konzept kommt bei Bewertungskommission an

Zu den Altlasten auf dem Areal in der Au, auf die eineinhalb Stunden zuvor CDU-Fraktionssprecher Günter Posselt aufmerksam gemacht hatte, kommen gestern ein paar Zentner Lasten, die den Protagonisten nun erleichternd von den Schultern gepoltert sind. Bei der Bewertungskommission kam das Rottweiler Konzept an. Die Inszenierung hat gestimmt. Die Themen konnten vermittelt und die Potenziale deutlich gemacht werden. Da waren sich am Mittwochabend alle einig, die mit den Gästen in Sachen Landesgartenschau unterwegs waren.

"Aus dem Bauch raus: Wir haben einen guten Eindruck hinterlassen." Karin Huonker, stellvertretende Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins (GHV) ist zuversichtlich, dass die Präsentationen gut angekommen sind und hofft nun auf eine gute Bewertung.

Als ein Kind des Bockshofs hatte sie dort gesprochen, gemeinsam mit Bürgermeister Christian Ruf und Bürgerforumssprecher Henry Rauner begonnen, die Aufmerksamkeit der Gäste nicht nur zum Testturm, sondern hinab ins Neckartal zu lenken.

Kapuziner, Schwarzes Tor, Altes Rathaus, dann der Nägelesgraben und der Bockshof – "nach dem Anfang in unserer guten Stube", erklärt Posselt später die Dramaturgie, "ging es dann an das brach liegende Potenzial": Dreher’sche Mühle, der Stadtgraben, das Gleisfeld, der einbetonierte Neckar, das ENRW-Areal. Und er ist sich sicher, dass die Mitglieder Kommission gespürt haben: In Rottweil herrscht Aufbruchstimmung, hier will etwas bewegt werden, hier ist es ein Thema der Bürger.

Stadt verbindet Tradition und Innovation in sich

OB Broß machte das mit Blick auf den Testturm deutlich: "Rottweil symbolisiert wie keine andere Stadt im ländlichen Raum die Kombination von Tradition und Innovation, die unsere Heimat Baden-Württemberg so unverwechselbar macht. Das Neckartal selbst ist leider mit Industrieanlagen verbaut und es fehlt uns noch an einer leistungsfähigen touristischen Infrastruktur, um die vielen neuen Besucher des Testturms in unserer Stadt aufzunehmen".

Auf mögliche Ansatzpunkte hatte Grünen-Stadträtin Ingeborg Gekle-Maier bei der Station unterhalb der Stadtmauer hingewiesen: Die Lösung einiger Verkehrs- und Verbindungsprobleme könnte die Landesgartenschau ermöglichen. Auch ihr Fazit fällt positiv aus: Die Kommission habe das Potenzial gesehen und sei begeistert gewesen. "Ich bin mir sicher, dass wir bleibende Eindrücke hinterlassen haben", sagt auch Raymund Holzer von der Lokalen Agenda.

 
 

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Armin Schulz

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