Zufriedene Gesichter bei der Scheckübergabe (von links): Anni Kluge (KiJu), Bettina Weigl (Stadt),Robin Jensch (KiJu), Karin Huonker (GHV), Herbert Stemmler (Leiter KiJu), Regina Möhrle (Schwarzwälder Bote), Niklas Busch im Kostüm des Maskottchens Pinguin Paul. Foto: Merk

Kinder- und Jugendreferat erhält 1000 Euro. Veranstaltung hat sich als feste Größe etabliert.

Rottweil - Wohltätige Krönung des Spieletags: das Kinder- und Jugendreferat (KiJu Rottweil) hat am Donnerstagvormittag einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro erhalten. Das Geld wurde auf dem Rottweiler Spieletag eingenommen, der mittlerweile zum achten Mal zum Start der Sommerferien stattgefunden hat.

Trotz Schwimmbadwetter sei die Veranstaltung gut besucht gewesen, wenngleich etwas weniger Kinder als im Vorjahr dabei gewesen seien, berichtet Regina Möhrle, die Projektleiterin des Schwarzwälder Boten. Die traditionelle Spende des Spieletags, der in der achten Auflage stattfand, ging dieses mal an das KiJu.

Das Geld ist für die Arbeitsgemeinschaften (AGs) des "Kommunity"-Projekts des KiJu vorgesehen, mit dem die Kinder- und Jugendbeteiligung in Rottweil gefördert werden soll. Fünf AGs gibt es bisher: Bildung und Schule, Wahlalterssenkung, Freizeit und Einkaufen, Landesgartenschau und "Rock im Turm".

Für die Landesgartenschau seien zum Beispiel attraktive Sitzgelegenheiten für Jugendliche am Neckar geplant sowie Grillstellen, sagt Robin Jensch, der die AG betreut. Auch die Situation auf dem Schulhof solle verbessert werden, etwa durch einen Pausenbäcker, erläutert Herbert Stemmler, der das KiJu leitet.

"Wir freuen uns sehr über die Spende", so Stemmler. Das Geld könnten sie auch für eine Rottweil-App gebrauchen, sagt Stemmler.

Bereits zum achten Mal fand der Spieletag zu Beginn der Sommerferien Ende Juli statt. An über 30 Stationen konnten die Kinder Spiele und Abenteuer in der Rottweiler Innenstadt erleben. Projektpartner sind der Schwarzwälder Bote und Kinderbote, der Gewerbe- und Handelsverein (GHV) und seit vier Jahren die Stadt Rottweil.

Sie zogen unisono das Fazit, dass der Spieletag wieder ein großer Erfolg gewesen sei und sich als Event zum Ferienstart etabliert habe. Dieses Jahr seien auch viele Touristen da gewesen, vor allem Engländer und Schweden, so Karin Huonker vom GHV.

Bettina Weigl von Seiten der Stadt betont, dass die Innenstadt und der Einzelhandel durch den Spieletag belebt werden. Das Event locke die Menschen in die Stadt.

Nur ein bisschen zu heiß sei es gewesen, sagt Karin Huonker. Sie wünscht sich für die nächste Auflage "gutes, aber nicht zu heißes Wetter". Außerdem träume sie von einer Wasserrutsche. Ein Projekt, das mit einigem organisatorischem Aufwand verbunden wäre.

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