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Rottweil Singen, beten, diskutieren, spielen: Der Jugendtreff

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Die jungen Christen singen zusammen, Jakob begleitet an der Gitarre. Foto: Merk Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil. Einen ungewöhnlichen Glaubensort hat die Rottweiler Stadtmission. Sie feiert ihre Gottesdienste in Räumen der Firma BDT – kein Wunder, denn die Familie Steinhilber, der die Firma gehört, habe die Mission mitgegründet, so der Pastor der evangelischen Gemeinde, Uli Sommer. Auch im früheren Salinegebäude, wo Salz gelagert und verarbeitet wurde, feiert die Gemeinde, die zur Liebenzeller Mission gehört, Gottesdienste, Hochzeiten und Taufen.

Montagabend trifft sich der Teenagerkreis der Stadtmission. Geleitet wird er ehrenamtlich von Jürgen (in der IT-Branche tätig) und Tamara (Erzieherin). Sie beten, singen, spielen und halten Andacht mit den jungen Menschen, manchmal gibt es auch Themenabende so wie heute, als sie sich mit dem Buch Prediger von König Salomo beschäftigen.

Erst singen die Jugendlichen, dann diskutieren sie über ein Buch

Zuerst singen die jungen Menschen aus dem Liederbuch "Feiert Jesus". Jakob begleitet mit der Gitarre. Zuerst ein Dankeslied, dann über den einen Weg, dann "Stadt, Land, Welt". Anschließend werden Flyer für eine Winterfreizeit verteilt, es wird gebetet. Jürgen dankt in seinem Gebet für den Tag und für die Gemeinschaft an diesem Abend.

Danach stellt er das Thema des Abends vor, nämlich die Texte über Weisheit von König Salomo. 12 Kapitel habe das Buch, die sich auch schwer zusammenfassen ließen, so Jürgen. Salomo war der dritte König von Israel, hatte bis zu 1000 Frauen und vor allem eines: Weisheit.

Die Teenager diskutieren dann auch rege über darüber, was Weisheit sei. Es sei überlegtes Handeln, mehr als Wissen und beinhalte die Suche nach Glück. Das Buch Prediger sei aber auch schonungslos: Oft sei die Rede davon, dass alles "sinnlos" oder "unnütz" sei, ein Gefühl, das den Jugendlichen nicht fremd ist.

Dass kein Mensch perfekt ist, ist der Schluss, den die Jugendlichen aus den Textstellen aus dem Buch Prediger ziehen. Sie sind im Alter von 14 und 15 Jahren, kennen sich schon von der Jungschar. Sie sind hier, um Gemeinschaft zu leben und als Ausgleich zum stressigen Schultag und Wochenstart. "Montag ist der optimale Termin", findet eine aus der Gruppe, die übrigens für jeden Neuen zwischen 13 und 18 Jahren offen sei.

"Wir fühlen uns hier wie zu Hause", sagt eine Andere. Zum Abschluss wird in zwei Gruppen Montagsmaler gespielt.

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