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Rottweil Schulen senden Alarm-Botschaft

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Die Schulen erinnern an die Maskenpflicht. (Symbolfoto) Foto: © Ramona Heim – stock.adobe.com

Rottweil - Seit dem Ende der Sommerferien ist wieder fast normal Schule. Strenge Hygienekonzepte, Masken- und Abstandsregeln sollen das Infektionsrisiko minimieren. Doch die Schulleiter der Rottweiler Gymnasien und Beruflichen Schulen schlagen Alarm mit Blick auf Abstandsregeln und Maskenpflicht außerhalb der Schulgebäude.

Vermischung von Schülergruppen

Zwei Wochen nach Schulbeginn zeigten sich Probleme und Gefahren, denen die Schulen alleine nicht gewachsen seien. Viele Schüler scheinen der Auffassung zu sein, dass die Coronaregeln mit dem Verlassen des Schulgebäudes endeten, heißt es in einer Pressemitteilung der Schulen. So komme es auf den Schulhöfen, auf dem Nachhauseweg, am Busbahnhof in der Heerstraße und an anderen Schulbushaltestellen zur Vermischung von Schülergruppen verschiedener Klassen und auch Schulen, die ihre Masken mit dem Verlassen der Schule abgelegt hätten.

Die bereits vor den Sommerferien eingeführten Aufsichten am Busbahnhof, die sich die Lehrkräfte der Rottweiler Schulen teilen, seien zum Schuljahresbeginn verdoppelt worden. Doch es zeige sich, dass vor allem die Umsetzung der Maskenpflicht auf den Schulgeländen und am Busbahnhof äußerst schwierig sei. Schüler aller Schulen seien von den aufsichtsführenden Lehrkräften kaum zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes und der Einhaltung von Abständen zu bewegen.

Überblick über Lage verschaffen

Um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, hätten die Schulleiter der Beruflichen Schulen und der Gymnasien zu einem Vororttermin am Busbahnhof eingeladen. Anwesend waren demnach Bernd Pfaff und Madeleine Lehmann (Schulverwaltung Stadt Rottweil), Markus Haug (Polizeirevier Rottweil), Gabi Hils (Gesamtelternbeiratsvorsitzende), Ulrike Reimann (LG-Elternbeiratsvorsitzende), Thomas Seeger (Ordnungsamt/Landratsamt), Manuel Köhle (Schul- und Bauverwaltung/Landratsamt) sowie die Schulleiter der Rottweiler Schulen Stefan Steinert (EHG), Ingo Lütjohann (NBS), Stefan Maier (DHG), Jochen Schwarz (AMG), Rüdiger Gulde (LG), Andreas Kienzler (Realschule), Cornelia Graf (Edith-Stein-Schule) und Stefanie Hess (KWS).

Gemeinsam hätten sich die Anwesenden darauf geeinigt, dass an allen Pausenhof-Außengrenzen des Schulcampus und auf dem Schulbusbahnhof Schilder aufgestellt werden, die auf die Maskenpflicht und Abstandsregel hinweisen. Was vielen Schülern nicht klar sei, sei, dass die Maskenpflicht auch dann gelte, wenn man das Schulgelände einer anderen Schule betrete und überquere. Aber nicht nur Schüler sollten mit diesen Schildern an die Maskenpflicht und das Abstandhalten erinnert werden, sondern auch Eltern und Schulfremde, die das Schulgelände betreten oder überqueren.

Herstellung von Schildern

Die Beruflichen Schulen hätten sich bereit erklärt, die Herstellung der Schilder zu übernehmen. Die Schulen würden die Regeln noch einmal ausführlich mit ihren Schülern thematisieren und deutlich darauf hinweisen, dass die neuen Regeln nicht mit dem Schulgong oder dem Verlassen des Schulgebäudes endeten und wie wichtig es in dieser besonderen Zeit sei, Verantwortung für andere und sich selbst zu übernehmen.

Die Polizei werde im Rahmen der personellen Möglichkeiten vor Ort präsent sein und die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Die stichprobenartigen Kontrollen sollen hierbei mit der regelmäßig zum Schuljahresbeginn durchgeführten Aktion Sicherer Schulweg verknüpft werden.

Zusätzlich möchten die Schulleiter einen dringenden Appell an alle Schüler, Eltern und Rottweiler richten, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein. Zum eigenen Schutz, aber vor allem auch zum Schutz anderer müsse man sich an die Corona-Maßnahmen halten.

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