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Rottweil Satter Zuschuss für alte Rottweiler Pulverfabrik

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Kreis Rottweil. Bis 1994 wurde auf dem Fabrikareal im Neckartal in Rottweil Pulver produziert. Heute ist das lange Zeit leer stehende Gelände Produktionsstätte neuer Ideen.

Denkmalgeschützt sind dort insgesamt 40 Objekte der Fabrikanlage. Sie sollen durch das ambitionierte Modell eines Industriepfades zu einem touristischen Anziehungspunkt werden.

Bei den Kosten für die Gesamtsanierung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Pulverfabrik beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit einem Betrag von 100 000 Euro. Auch das Land beteiligt sich an den anstehenden Maßnahmen.

Sprengstoff, vermuten Historiker, wurde in Rottweil bereits im 14. Jahrhundert hergestellt. Den Vorläufer der Rottweiler Fabrik, die Pulvermühle, übernahm 1863 Max Duttenhofer von seinem Vater und machte sich mit der Erfindung eines rauchfreien Pulvers im Jahre 1884 international einen Namen. Nach dem Ersten Weltkrieg produzierte ein neuer Eigentümer dort Kunstfasern. Die Pulverfabrik wurde eine der größten privaten Rüstungsbetriebe im Deutschen Reich. Die Industrieidylle mit Fluss, Brücke, Platz, Repräsentationsarchitektur, und verschiedenen Gebäuden wurde zum Teil in anspruchsvoller Architektur von bedeutenden Architekten wie Paul Bonatz, Albert Staiger oder Heinrich Henes geschaffen.

Das einstige Verwaltungsgebäude, ein zweigeschossiger Putzbau aus dem Jahre 1840, ist das älteste Gebäude auf dem Gelände und diente als Wohn- und Verwalterhaus der einstigen "Unteren Pulvermühle". 1922 und in den 30er-Jahren wurde das Gebäude umgebaut und erweitert.

Die Pulverfabrik ist eines von über 160 Projekten, die die DSD allein in Baden-Württemberg fördert. Dazu gehören auch der ehemalige Gasthof "Zum Hirschen" in Frickingen-Altheim, das Haus "Kleeblatt" in Biberach und das Schloss in Haigerloch.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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