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Rottweil Retter mit Raupenstuhl und Hydrauliktrage

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Das neue Fahrzeug des DRK-Kreisverbandes ist mit modernster Technik ausgestattet, und das erste Fahrzeug dieser Art in Baden-Württemberg. Fotos: Siegmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Für die Mitarbeiter ist die Technik rückenschonend und für den Patienten komfortabel. Mit dem neuen Fahrzeug, das der DRK-Kreisverband Rottweil kürzlich für Krankentransporte in Dienst gestellt hat, möchte er Zeichen setzen.

Kreis Rottweil. "Es ist das erste Fahrzeug dieser Art in Baden-Württemberg", freut sich Kreisgeschäftsführer Alexander Huth. Leise surrend fahren die Räder der elektrohydraulischen Trage ein, und der Patient wird sacht ins Krankentransportfahrzeug geschoben.

Zigmal am Tag müssen die Mitarbeiter des DRK, die Krankentransporte fahren, diesen Vorgang wiederholen. Bislang mit purer Muskelkraft – nicht gerade rückenschonend, wenn man bedenkt, dass die Patienten für die Transporte nicht nur ins Fahrzeug und wieder hinaus gehievt werden, sondern häufig auch durch verwinkelte und enge Treppenhäuser getragen werden müssen.

Die Ausrüstung des neuen Fahrzeugs schafft da Erleichterung. Die neue Technik kommt allen zu Gute: Dem Patienten und dem Mitarbeiter. Und sie dürfte so manchem Mitarbeiter, der bislang mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, ein Lächeln ins Gesicht zaubern, da die Technik zwar nicht alles, jedoch vieles erleichtert.

Die elektrohydraulische Trage funktioniert auf Knopfdruck und ersetzt das beschwerliche Hinein- und Herausheben des Patienten – was nicht nur die weibliche Fahrzeugbesatzung zu schätzen weiß. Weitere Arbeitserleichterung bietet zudem der so genannte Raupenstuhl, der Steintreppen ohne Probleme meistert und so beim Patiententransport innerhalb von Gebäuden eingesetzt werden kann.

"Unsere Mitarbeiter liegen uns sehr am Herzen, deswegen möchten wir künftig alle Fahrzeuge mit dieser Technik ausstatten, auch die neuen Rettungswagen", betont Huth. Gemeinsam mit Rettungsdienstleiter Marcus Stotz freut er sich und ist stolz darauf, "dass wir mit dem Kreisverband Rottweil auf dieser Ebene Vorreiter in Baden-Württemberg sind".

Bereits zwei Fahrzeuge für den Krankentransport sind mit der neuen Technik ausgestattet, "sukzessive sollen alle Krankentransportfahrzeuge erneuert werden", informiert Huth. Die meisten von ihnen hätten bereits mehr als 450 000 Kilometer auf dem Buckel.

Bislang gibt es für die Transporte fünf Fahrzeuge, ein sechstes soll wegen der Erweiterung der Transportzeiten in Betrieb genommen werden, zwei stehen in Reserve. Bislang wurden Krankentransporte nur unter der Woche gefahren, künftig wird es sie auch an den Wochenenden zwischen 6 und 23 Uhr geben, kündigt Huth an. Der Bedarf sei vorhanden.

Positives wissen Huth und Stotz auch von der Ausbildung beim DRK zu berichten. 17 Azubis gibt es derzeit. "Wir sind damit an unserer Kapazitätsgrenze" so Marcus Stotz, der sich freut, dass die Berufe Notfallsanitäter, Rettungssanitäter und Rettungshelfer so gefragt sind.

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