Foto: Bartler-Team

Viele Feierwütige zogen am Samstag von Kneipe zu Kneipe - Shuttle-Busse bedienen Festgemeinde bestens.

Rottweil - Eine Kneipentour erfreut sich in so manchem Freundeskreis großer Beliebtheit. Wenn dann noch an jeder Station ein DJ auflegt und dem Publikum einheizt, wird so eine Tour zu einem Partyerlebnis der besonderen Art.

Schon auf dem Weg in die Innenstadt ist am Samstag die Vorfreude auf das Kommende groß. Schnell besorgt man sich einen Bändel, der den Eintritt in alle acht teilnehmenden Kneipen bedeutet, und dann nichts wie rein ins Vergnügen.

Die nunmehr elfte Rottweiler Partynacht am Samstag sorgt für volle Kneipen in der ehemaligen Reichsstadt und für gute Laune beim partywütigen Volk. Wer an diesem Abend rund ums Schwarze Tor unterwegs ist, traut seinen Augen nicht: Menschenmassen sind zu sehen, nur an der Fasnet sind an dieser Stelle wohl mehr Leute unterwegs.

Der veranstaltende Cuba Libre Club kann zufrieden sein. Schlangen bilden sich vor den Kneipen, jetzt heißt es sich einreihen und einen der begehrten Plätze im Innern, wo richtige "action" ist, zu ergattern.

Wer in der Innenstadt anfängt, hat die Qual der Wahl. Dort sind das ZIZ, das Café Lehre, die Sportsbar Auszeit, das Schantle und das King George beteiligt. Schnell zieht es die Besucher zum Beispiel ins ZIZ. Hier kämpft man sich an die Bar vor, um sich mit einem kühlen Bier, einem Glas Sekt oder einem Caipirinha zu versorgen. Dann wird getanzt, gelacht und geflirtet. Umfallen wird heute Nacht keiner, dafür reicht schlicht der Platz nicht aus.

Dann geht es weiter von Kneipe zu Kneipe. Im Lehre, Auszeit, King George und Schantle sieht es nicht anders aus. Die Stimmung ist ausgelassen, und Gäste aller Altersklassen genießen die Kneipentour.

Gesprächsfetzen ist zu entnehmen, dass der Abend für viel Freude sorgt, das überall hörbare Lachen und das Mitsingen der Lieder unterstreichen diesen Eindruck. Bahnhof, Schalterhalle und Cuba Libre Club locken das Partyvolk außerhalb der Innenstadt an. Dorthin zu kommen ist kein Problem. Shuttle Busse fahren alle 20 Minuten. Auch an den Busstationen drängen sich die Menschen, und so manch einer wird ganz unruhig beim Warten, schaffen es die prall gefüllten Busse doch nicht immer, den 20 Minutentakt einzuhalten. An der nächsten Station angelangt, nimmt die Partynacht ihren weiteren Lauf. Die DJs heizen den Tanzbegeisterten ein.

Wer bei all dem Feiern Hunger bekommt, den fährt der Bus sogar zu einem Fastfood Restaurant – an alles ist gedacht. Für alle, die von Party und Tanzen nicht genug bekommen können, hat der Bahnhof seine Pforten bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Ein Angebot, dem viele nicht widerstehen können, und so wird die Nacht wahrlich zum Tage. An diese Kneipentour wird sich so mancher noch lange erinnern.