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Kreis Rottweil Nur noch zwei private Klinikbetreiber

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Das Bild, das das laufende Bieterverfahren zum Klinikverkauf bietet, wirkt diffus. Ein weiterer Interessent ist abgesprungen. Jetzt buhlen nur noch zwei private Klinikbetreiber, Ameos und Helios, um die Gunst der Kreiskrankenhäuser Schramberg und Rottweil. Foto: dpa

Kreis Rottweil - Da waren es nur noch zwei: Im laufenden Bieterverfahren zum Verkauf der Gesundheitszentren hat ein privater Betreiber zurückgezogen. Damit sind nur noch zwei Kandidaten im Rennen. Am 28. Februar soll der Kreistag entscheiden.

Je näher der Tag der Entscheidung Ende Februar rückt, desto weniger Interessenten gibt es. Zur Erinnerung: Noch Mitte Dezember hatten vier private Betreiber ein konkretisiertes Angebot abgegeben. Mitte Januar war aus dem Quartett ein Trio geworden.

Mit einstweiliger Verfügung gescheitert

Der vierte Bieter war aus dem Verfahren ausgeschieden, nachdem klar geworden sei, dass sein Angebot kommunalrechtlich nicht tragfähig sei, berichtete die Kanzlei Reith, Schick und Partner aus Stuttgart, die das Verfahren betreut.

Wiederum drei Wochen später gibt es nur noch zwei. Nach Informationen, die dem Schwarzwälder Boten vorliegen, soll es sich um die Helios Kliniken GmbH aus Berlin und die Ameos AG mit Sitz in Zürich handeln. Ameos hatte ja auch Interesse an der Oberndorfer Klinik bekundet und war jetzt mit einem Antrag auf einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des Oberndorfer Hauses an die Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH) gescheitert.

Nicht das einzige Problem der Landkreisverwaltung

Doch der Schwund an möglichen Betreibern ist nicht das einzige Problem der Landkreisverwaltung. Einige Kreisräte sind sich nach übereinstimmenden Informationen nicht mehr sicher, ob sie an dem eingeschlagenen Kurs festhalten sollen. Dieser sieht vor, auf der Grundlage eines definierten Punktekatalogs zu entscheiden, wer von den privaten Klinikinteressenten den Zuschlag erhalten solle. Der Punktekatalog hätte die Zukunft beider Kreiskrankenhäuser Schramberg und Rottweil, wenn möglicherweise auch in veränderter Form, gesichert.

Nun ist zu befürchten, dass der Kreistag in der öffentlichen Sitzung am 28. Februar, wenn es zum Schwur kommt, anders entscheidet, als von der Lenkungsgruppe vorgesehen. Diese Lenkungsgruppe, der unter anderem die Fraktionsspitzen, Landrat Wolf-Rüdiger Michel und die Klinikengeschäftsführung angehören, sollte nach bisherigem Verständnis anhand der festgelegten Kriterien dem Kreistag einen Vorschlag unterbreiten. Noch bleibt Zeit. Noch kann Landrat Michel versuchen, die Kreisräte auf eine einheitliche Linie einzuschwören.

Am vergangenen Freitag tagte die Lenkungsgruppe, am kommenden Montag tritt der Kreistag zusammen. Beide Mal, wie so oft in der Vergangenheit, hinter verschlossenen Türen. Geöffnet werden diese wohl erst am Montag, 28 Februar.

 
 

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Armin Schulz

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