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Rottweil Nicht nur ein Wort – auch ein Bild

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Das Thema Solidarität greift Gerhard Gischbl Mauch auf ganz unterschiedliche Weise auf.Fotos: Gischbl Foto: Schwarzwälder Bote

Gerhard "Gischbl" Mauch beschäftigt sich seit Jahren mit Süd-Nord-Themen mit dem Fokus auf fairen Handel. Gut 20 Werke rund um "Solidarität" sind nun von 21. September bis 17. Oktober in einer Patchwork-Ausstellung zu sehen – aufgeteilt auf vier Orte.

Rottweil. Das Händedrucklogo des fairen Bananen-Importeurs "Banafair"­ aus Nicaragua liefere Mauch den Impuls. Für verschiedene Variationen griff er den Händedruck als Zeichen der Solidarität auf. "Für mich ist Solidarität ein großes Wort und wird wie Kunst, wie Freiheit, wie Ehre immer wieder von unredlichen und menschenfeindlichen Rhetorikern, Populisten und Werbestrategen gewissenlos missbraucht", spricht der bekannte Rottweiler Zeichner, Karikaturist und Illustrator über seine Gedanken rund um das Thema. Es sei "die Tragik der Menschheit, dass Sprache allzu oft zur Verschleierung statt zur Aufklärung dient", kritisiert er die Reduktion auf die Absicht, die Massen mit banalen Verallgemeinerungen auf ihre Seite zu ziehen.

Kritisch bleiben

Gischbl plädiert im Gegensatz dazu für ein Angebot, das "in die Zeit passt", wo es immer nötiger werde, sich kritisch zu reflektieren und zu einer solidarischen Grundhaltung zu finden. Das könne so aussehen, "dass man Solidarität selbstverständlich im Alltag umsetzt, etwa indem man regelmäßig fair gehandelte Produkte im Weltladen erwirbt".

Ebenfalls in die Zeit passt das Konzept der Schau: Präsentiert werden die Bilder in einer sogenannten Patchwork-Ausstellung. Die Exponate sind an vier verschiedenen Orten im Stadtgebiet zu sehen – im Aufgang zur Stadtbücherei, im Schaufenster des Büros der Lokalen Agenda 21, in der Cafeteria des Biomarkts b2 und im Zugang zum Cafe+Bistro im Kapuziner. So kann der Betrachter entweder zufällig darauf stoßen oder die Ausstellungsorte gezielt aufsuchen und als Gesamtschau erleben.

Alle Motive der Ausstellung gibt es zudem als Postkarten. Sie sind im Biomarkt b2, im Weltladen, in der Stadtbücherei, Cafe+Bistro im Kapuziner und in der Buchhandlung Greuter erhältlich.  Eine Vernissage gibt es mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht. Mauch bietet aber Führungen für kleinere Gruppen an.

Weitere Informationen: Telefon 0741/1 75 79 04 E-Mail: gischbl13@web.de

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