Feuerwehrmann Stefan Salowsky zeigt auf die durchgebrannte Abdeckung des Schaltschranks. Foto: Merk

In Bühlinger Festhalle ist Brand im Schaltschrank ausgebrochen. Kleines Feuer mit großer Wirkung.

Rottweil-Bühlingen - Im Sicherungskasten der Bühlinger Festhalle ist am Freitagvormittag ein Schwelbrand ausgebrochen, wobei die Abdeckung durchgebrannt ist. Der Hausmeister hat umgehend die Feuerwehr alarmiert und den Brand unter Kontrolle gebracht.

Es war ein kleiner Brand mit großer Wirkung: Der Fasnetsball der Bühlinger Narrenzunft und des TSV am Samstag musste abgesagt werden. Der Hausmeister der Bühlinger Halle hat am Freitagmorgen eine offene Flamme am Sicherungskasten entdeckt. Er brachte den Brand mit dem Feuerlöscher unter Kontrolle und schaltete den Strom ab.

Als die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen eintraf, musste sie nur noch mit einer Wärmebildkamera nachkontrollieren, berichtet Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Frank Müller gegenüber unserer Zeitung. "Auch den Leitungsverlauf haben wir überprüft", so Müller. Nach seinen Angaben handelte es sich um ein lokal begrenztes, kleines Feuer. Hätte der Hausmeister die Flammen nicht so früh entdeckt, hätte die ganze Turnhalle ausbrennen können, so Müller.

Vor Ort waren neben der Feuerwehr auch die ENRW, städtische Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft und ein Elektriker. Es roch noch ziemlich stark nach Rauch. Ein Feuerwehrmann zeigte die durchgebrannte Abdeckung. Für die Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft und den Elektriker stellte sich vor allem die Frage, ob der Bellel-Ball der Bühlinger Narrenzunft am Samstag stattfinden kann.

Simone Effinger, Vorsitzende des TSV Bühlingen, überbrachte die Nachricht: "Der Ball ist definitiv abgesagt, die Halle ist bis auf weiteres geschlossen". Ob die Veranstaltungen in der kommenden Woche stattfinden können, sei momentan unsicher. "Informationen folgen noch", so Effinger. ­ Ebenfalls vor Ort war die Polizei mit einer Streife sowie der Rettungsdienst. Es war zunächst unklar, ob Schulbetrieb in der Halle stattfindet und ob Personen in Gefahr sind. Dies war nicht der Fall. Der Rettungsdienst konnte schnell wieder abrücken, berichtet Frank Müller.

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