Bei dem am Nekcar gefundenen Toten handelt es sich um einen 79-Jährigen, der seit Mittwoch in einer Klinik vermisst wird. Foto: Corinne Otto

Kriminalpolizei untersucht Todesumstände. Bislang keine Hinweise auf Verbrechen.

Rottweil - Bei dem am Donnerstag am Neckarufer gefundenen Toten handelt es sich um einen 79-Jährigen, der seit Mittwoch in einer Klinik vermisst wird. Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

 

Die Leiche wurde am Donnerstagmorgen kurz vor 10 Uhr im Uferbereich des Neckars unter einer Brücke in der Tuttlinger Straße in Rottweil entdeckt. Ein Mitarbeiter der ENRW hatte den Toten bei der Routinekontrolle eines Auslaufrohrs unter der Brücke gefunden. Er benachrichtigte umgehend die Polizei und wurde unweit des Fundorts, sichtlich mitgenommen, von den Beamten zur Auffindesituation befragt. Die Fundstelle ist von der darüber verlaufenden Straße und auch von den umstehenden Gebäuden aus nicht einzusehen. Der Tote befand sich im dicht bewachsenen Uferbereich direkt unter der breiten Brücke.

Ein direkter Anwohner zeigte sich bestürzt angesichts des Polizeiaufgebots und der Fundnachricht. Ihm sei nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Die Spurensicherung der Kriminalpolizei nahm kurz vor elf Uhr die Arbeit auf und untersuchte den Fundort und den Leichnam. Nach ersten Informationen der Polizei vor Ort handelt es sich um einen älteren Mann. Spuren von Gewalteinwirkung irgendwelcher Art gebe es nicht. Auch von einem Suizid sei an dieser Stelle und angesichts des flachen Gewässers, nicht auszugehen. Gegen 11.45 Uhr wurde der Tote geborgen.

Die genauen Todesumstände sowie die Todesursache sind noch unklar, hieß es am Nachmittag. Die Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise auf ein Verbrechen lägen bislang nicht vor.