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Rottweil Mobilitätskonzept: Steht neues Parkhaus auf der Kippe?

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Typisches Bild am Nachmittag: In der 20er-Zone in der Rottweiler Innenstadt staut sich der Verkehr. Foto: Otto

Rottweil - Wo wollen die Autofahrer alle hin, die sich jeden Tag durch die Rottweiler Innenstadt quälen? Dem will die Stadtverwaltung mit einer großen Befragung nachgehen. Insgesamt passiert vielen Stadträten aber zum Thema Mobilität deutlich zu wenig. Das Thema neues Parkhaus sorgt zusätzlich für schlechte Laune.

"Ja wann passiert denn nun mal was? Fangen wir jetzt wieder bei Null an?" Die Reaktion von CDU-Stadträtin Monika Hugger zum "Sachstandsbericht" der Verwaltung in Sachen Mobilitätskonzept fiel eindeutig aus. Seit Jahren sind Themen wie Innenstadtverkehr, Parkkonzept, neues Parkhaus und Leitsystem in Rottweil ganz oben auf der Agenda. Doch was Peter Jung-Teltschik dem Gemeinderat am Mittwoch als Zwischenstand vortrug, zeugte nicht von allzu großen Sprüngen. Im Gegenteil, meinte FWV-Stadtrat Peter Schellenberg: "Wir waren eingentlich schon mal weiter. Da hätte ich Konkretes erwartet."

Auf seine Frage, warum es denn nicht endlich mit dem geplanten Parkhaus in der Bahnhofstraße 1 vorangeht, über das man schließlich lange und ausgiebig beraten habe, verkündete Fachbereichsleiter Lothar Huber schlechte Nachrichten: Die Baugrunduntersuchung habe ein höchst unerfreuliches Ergebnis gebracht, der Bau würde sich auf etwas 2,5 Millionen Euro verteuern. Vor einem Jahr war eine Lösung mit Untergeschoss im Gespräch gewesen. Rund 70 Parkplätze auf zwei Ebenen sollten so entstehen. Der felsige Untergrund macht dem wohl nun einen Strich durch die Rechnung.

Arved Sassnick (SPD) warnte davor, das Parkhaus abzuschreiben. Dies sei nicht zuletzt mit Blick auf das geplante Hotel im Alten Spital und die Pläne im Hotel Johanniterbad wichtig. Der Parkplatz Groß’sche Wiese, wo die Kapazitäten ebenfalls erhöht werden sollen, sei hier keine Alternative.

Jung-Teltschik hatte unter anderem berichtet, dass der Parkraum in Rottweil gemäß einer Analyse zu 70 Prozent ausgelastet sei. Überraschend sei, dass der Verkehr in der Hochbrücktorstraße nur zu 13 bis 17 Prozent aus Durchgangsverkehr bestehe.

Für ein Parkleitsystem würden derzeit die technischen Rahmenbedingungen geklärt, zur Umsetzung brauche man einen Betreiber. 2020 könnte eine erste Stufe verwirklicht werden". Die Landesgartenschau sei ein wichtiger Parameter. Zum Radkonzept laufe eine "Stärken-Schwächen-Analyse", ab September gehe es an die konkrete Planung. Punktuelle Probleme sollen beseitigt werden.

Mit viel Herzblut hielt Ingeborg Gekle-Maier ein ausführliches Plädoyer für den Einsatz von E-Lastenrädern. Die Grünen forderten von der Stadt eine Werbekampagne zur Förderung dieses umweltschonenden Verkehrsmittels. Die Idee wurde für nicht schlecht befunden Man wolle eher insgesamt für eine fahrradfreundliches Rottweil insgesamt werben, so OB Broß. Und natürlich soll bei der Stadt der Bedarf nach Lastenrädern abgeklopft werden.  Die Befragung der Autofahrer gemäß dem Motto "Wo kommen Sie her – wo wollen Sie hin?" soll mit Unterstützung von Polizei und Ordnungsamt direkt nach den Pfingstferien stattfinden.

Wie zufrieden die Rottweiler mit ihrer Innenstadt sind? Mehr im Video:

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Armin Schulz

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