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Rottweil Mit Blick auf Katastrophen-Szenarien

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Feuerwehrmänner bekämpfen einen Waldbrand bei Treuenbrietzen in der Nähe von Brandenburg. Der trockene und heiße Sommer hat auch in Wäldern Deutschlands Spuren hinterlassen. Foto: Kappeler Foto: Schwarzwälder Bote

Südeuropa, Kalifornien und erstmals sogar Schweden: Ungezügelt bahnen sich bei Waldbränden Feuerwalzen ihren Weg. Selbst in Deutschland waren größere Brandereignisse zu bekämpfen. Trotz Klimawandels sei die Region aber vor katastrophalen Auswüchsen gefeit, sagt Mario Rumpf.

Kreis Rottweil. Der scheidende Kreisbrandmeister erläuterte Kreisräten die hierzulande geltenden Einschätzungen zur "Gefahrenabwehr Waldbrände". Vor allem wegen des ausgeklügelten und engmaschigen Einsatzsystems seien keine unbeherrschbaren Waldbrandentwicklungen zu erwarten, sagt Rumpf.

"Da sei man sehr, sehr gut aufgestellt". In der Leitstelle für Notfälle gebe es für jedes Ereignis einen speziellen Knopf. Auch ständige Gespräche mit dem Forstamt seien ausschlaggebend für die laufende Aktualisierung von Alarmplänen, betont der Experte und lässt bei einem Exkurs in die große weite Feuerwehrwelt auch wissen, dass man allein noch in Polen und Österreich ähnlich gut aufgestellt und besonders gut in der Lage ist, bei der Brandbekämpfung schnell einzugreifen. "Gerät da etwas außer Kontrolle, ist nichts mehr zu machen", beschreibt Rumpf drastisch die Situation, die plötzlich auch in Schweden Angst und Schrecken verbreitete.

Das schwere Brandereignis im Sommer in Brandenburg habe indessen ihre Ursache in einer besonderen örtlichen Problematik gehabt: Die Nichtbegehbarkeit der Wälder infolge der Munitionsaltlasten habe dort Einsätze nur in sehr gedrosselter Weise ermöglicht.

Trotz der hierzulande gegebenen guten Feuerwehrinfrastruktur brächten Wetterkapriolen mit "Erwärmung und Austrocknung der Wälder" mehr Herausforderungen bei der Beherrschung von Brandlasten. Das bedinge grundsätzlich eine erhöhte Alarmbereitschaft, konstatiert Rumpf.

Das in diesem Jahr erstmals in Schweden zu beobachtende Waldbrand-Chaos sei wesentlich auch durch die sehr löchrige Feuerwehr-Infrastruktur in dem skandinavischen Land zu erklären. Wenn die nächsten Einsatzkräfte teilweise hunderte von Kilometern bis zum Brandgeschehen zurücklegen müssten, sei dies gerade im Zeichen der seit Jahren zu beobachtenden Klimaerwärmung ein höchst gefährliches Handicap.

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