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Rottweil Ministerium: Bahnhofs-Aufzüge kein Problem

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Immer wieder macht Aufzug Nummer 1 am Bahnhof in Rottweil Probleme, das Ministerium sieht das anders. Foto: Archiv

Kreis Rottweil - Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais stellte im Landtag eine Anfrage zur Situation der Barrierefreiheit an den Bahnhöfen im Landkreis Rottweil. Im Zuge von vermehrten Ausfällen der Aufzugsanlagen an den Bahnhöfen in Oberndorf und Rottweil wurden Beschwerden in der Bevölkerung laut.

Laut Antwort seien insgesamt drei Bahnhöfe im Landkreis mit Aufzügen ausgestattet, in Rottweil, Sulz und Oberndorf. Letzterer sei erst im April installiert worden und bereits mehrere Male ausgefallen. Karrais selbst habe dies nach eigenen Angaben festgestellt.

Der Antwort des Verkehrsministeriums sei zu entnehmen, dass die Aufzüge im Jahre 2018 zu 99,81 Prozent und im Jahre 2019 zu 94,81 Prozent zur Verfügung gestanden hätten. Die Landesregierung bewertet diese Verfügbarkeit in der Antwort als "sehr gut".

Antwort reicht ihm nicht

Die Zahlen zieht Karrais für Rottweil und Oberndorf in Zweifel. "Die Zahlen werden schön gerechnet, indem alle Aufzüge an allen Bahnhöfen gemeinsam betrachtet werden. Besonders am Gleis 1 in Rottweil ist mein Eindruck anders", meint Karrais, der regelmäßig die Bahn nutze und die Verfügbarkeit der Aufzüge beobachte. Laut Bahn seien dabei Vandalismus und kleinere Mängel die Ursache für die häufigen Ausfälle.

Die Antwort reiche ihm nicht, teilt Karrais mit. "Ich möchte konkrete Zahlen erhalten, wie oft welche Ursache verantwortlich für fehlende Barrierefreiheit ist. Vandalismus ist ein Problem und zu verurteilen. Es darf aber nicht dazu führen, dass man das als Ausrede hernimmt", meint er.

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Menschen mit und ohne Behinderung oder ältere Menschen mit Gehproblemen im Einklang leben könnten. Auch für Leute, die Fahrrad und Bahn kombinieren wollten, seien kaputte Aufzüge eine Herausforderung, äußert sich der Landtagsabgeordnete. Um die genauen Zahlen zu erhalten, wolle er noch einmal nachfassen, so Karrais.

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