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Rottweil Meisterschaft mit dem Speer

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Hugo Spindler Foto: Kasenbacher Foto: Schwarzwälder-Bote

Rottweil. Nach kurzer schwerer Krankheit ist Hugo Spindler wenige Wochen vor seinem 75. Geburtstag gestorben. Der Friseurmeister war nicht nur als Geschäftsmann erfolgreich. In jungen Jahren war die Leichtathletik sein Steckenpferd.

Mit seinem kraftvollen Wurfarm war er bereits als 20-Jähriger zu einem Aushängeschild des TSV Rottweil geworden. Während der Bundeswehrzeit ging das Sporttalent auch für den USC Mainz an den Start. So war er in vielen Bestenlisten vertreten. Das sportlich erfolgreichste Jahr kam für Hugo Spindler 1965. Da holte sich der damals 24-Jährige mit 73,28 Metern nicht nur die süddeutsche Meisterschaft in Weinheim. Wenige Wochen später trug er wesentlich mit dazu bei, dass sich der TSV Rottweil mit einem neuen Rekord als württembergischer Meister im Mannschaftskampf feiern lassen konnte. Nach seiner aktiven Laufbahn brachte der Verstorbene seine Erfahrung auch als Trainer und Abteilungsleiter beim TSV Rottweil ein.

Vor allem im Rottweiler Stadion lebte er seine Sportleidenschaft nach Kräften und mit großem Trainingsfleiß aus, im Friseursalon bewies er beim Haareschneiden und als Geschäftsmann ein weiteres gutes Talent. So entwickelte sich das Haus Spindler ab 1984 am Rottweiler Münsterplatz weiter zu einer ersten Adresse. Seit Hugo Spindler und seine im vergangenen Jahr verstorbene Frau Mary das Geschäft 2001 an Tochter Gabriele übergaben, wird es in der vierten Generation geführt. Vor gut 110 Jahren war es in der Hohlengrabengasse gegründet worden. Der Verstorbene hinterlässt die Familien zweier Kinder, darunter zwei Enkel.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung ist am Mittwoch, 4. September, auf dem Stadtfriedhof. Beginn ist um 14.30 Uhr. Ein Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 5. November, ab 19 Uhr in der Kapellenkirche statt.

 
 

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Armin Schulz

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