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Rottweil Mahle rechnet wegen Coronavirus mit Kurzarbeit

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Auch am Mahle-Standort in Rottweil wird mit Kurzarbeit gerechnet. Foto: kw

Rottweil - Mit mehr als 900 Beschäftigten ist das Mahle-Werk Rottweil heute einer der größten Standorte des Technologiekonzerns in Europa. Wir haben den größten Arbeitgeber im Bereich Industrie am Standort Rottweil zu den Auswirkungen der Corona-Krise befragt. Die Einschätzung des Konzernsprechers lesen Sie in unserem (Schwabo plus)-Artikel.

Demnach verzeichnet Mahle erste regionale Störungen in den Lieferketten und vereinzelt in den Geschäftsprozessen. "Wir gehen davon aus, dass die Werksschließungen einiger Kunden zu Kurzarbeit führen werden, auch in Rottweil", so Ruben Danisch, Konzernsprecher in Stuttgart, auf Anfrage des Schwarzwälder Boten.

Die Belegschaft sei weltweit unmittelbar nach Bekanntwerden der Corona-Problematik über die Situation informiert worden. Es sei über die Risiken aufgeklärt worden, zudem seien Verhaltensregeln und Sicherheitsmaßnahmen erläutert worden. "Wir beobachten die weitere Entwicklung einschließlich der Empfehlungen der WHO sowie der Behörden in den betroffenen Ländern sehr genau und informieren unsere Beschäftigten bei Veränderungen fortlaufend", so der Sprecher. Grundlage der aktuellen Regelungen seien die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. So gilt bei Mahle derzeit ein grundsätzliches Reiseverbot, dringliche Ausnahmen unterliegen einem gesonderten Freigabeprozess. Außerdem würden die Mitarbeiter wo immer möglich zum Arbeiten im Home Office ermuntert. Meetings würden "primär ohne physische Präsenz" abgehalten. Sollte es doch zu persönlichen Meetings kommen, gebe es klar definierte Regelungen, die einzuhalten seien.

Zudem gelte – wie wohl im Großteil aller Unternehmen – dass Mitarbeiter nach einem Aufenthalt in behördlich benannten Risikogebieten als Präventivmaßnahme erst nach 14 Tagen wieder an einem Mahle-Standort arbeiten dürfen. Nachgewiesene Infektionsfälle gebe es derzeit am Standort Rottweil nicht, so Danisch.

Bezüglich der Kurzarbeit werden man sich mit den Arbeitnehmervertretern austauschen.

Eine Prognose für die nächsten Wochen und Monate kann der Sprecher nicht geben: Mit Blick auf den weiterhin unklaren Verlauf und die hohe Dynamik der Situation wäre dies spekulativ.

Einige weitere Unternehmen am Standort Rottweil/Zimmern haben sich auf unsere Anfrage bislang nicht geäußert.

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