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Rottweil Kostenexplosion bei Agentur für Arbeit

Von
Foto: Siegmeier

Rottweil - Eigentlich wollte die Agentur für Arbeit Ende des Jahres von der Neckarstraße an ihre alte Wirkungsstätte an der Marxstraße ziehen. Doch daraus wird wohl nichts werden, da die Kosten explodieren.

Die Bauarbeiten verzögern sich. Nachdem sich eine Kostensteigerung abzeichnete, wurden die Arbeiten gestoppt, und es musste neu ausgeschrieben werden. Im Juli soll es nun weitergehen. Bereits im Herbst waren die Arbeiten an der Großbaustelle in der Marxstraße ins Stocken geraten und schließlich eingestellt worden.

"Der Bundesrechnungshof hat die Kostenbremse gezogen", informiert Pressesprecher Klaus Helm auf Anfrage. Bei der Betonsanierung drohte eine Kostenexplosion. "Und so musste neu ausgeschrieben werden", so Helm. Das habe nun doch etwas länger gedauert, aber im Juli solle es voraussichtlich weitergehen.

Ende des Jahres wollte die Agentur für Arbeit ursprünglich umziehen. Doch daraus wird nichts. "Wir hoffen, dass wenigstens die Rohbauarbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sind", so Helm. Mit dem Innenausbau könne man dann bestenfalls im nächsten Jahr beginnen – "je nachdem, wann die Handwerker zur Verfügung stehen", so der Pressesprecher, denn durch die Terminverschiebung müssten auch die anderen Handwerksbetriebe schauen, wie die Arbeiten in ihren Kalender passen. "Bei der boomenden Baukonjunktur könnte das problematisch werden", befürchtet Helm, hofft aber dennoch, dass man zügig vorankommt und man im Jahr 2020 dann auch einziehen kann.

Eine Überraschung

Für rund sieben Millionen Euro saniert die Agentur für Arbeit das Gebäude, an dem sie bis zum Jahr 1996 untergebracht war. Doch wie es bei einer Bausanierung so ist: Überraschungen kann es immer geben. Und die gab es. Der Boden habe zunächst stabilisiert werden müssen, nachdem man im Beton einige schadhafte Stellen entdeckt hatte – dies habe schließlich die Kosten aus dem Ruder laufen lassen.

Aufgrund der Zentralisierung einiger Bereiche seien die Räumlichkeiten in der Neckarstraße zu groß geworden, deswegen gehe es zurück an die einstige Wirkungsstätte. Das Gebäude in der Marxstraße ist im Besitz der Agentur für Arbeit und stand seit 2007 leer. So war es zu der Entscheidung gekommen, das Gebäude komplett zu entkernen, zu modernisieren und die Agentur für Arbeit wieder mehr in die Stadt zu bringen.

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