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Rottweil "Können sich blinde Frauen auch schminken?"

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Wie ist es, wenn man fast nichts mehr hört? Das probieren Kindergartenkinder in Rottweil aus. Foto: Inklusionsprojektes GIEB Foto: Schwarzwälder Bote

Kreis Rottweil. "Können Menschen im Rollstuhl oder blinde Menschen mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen?" und "Können sich blinde Frauen auch schminken?". Das waren nur zwei der vielen Fragen, die die Kinder des Kindergartens Charlottenhöhe an ihre Besucherinnen hatten.

Sie hatten Gelegenheit, an verschiedenen Stationen auszuprobieren, was es bedeutet, nur eine Hand benutzen zu können, nichts zu sehen, wenig zu hören und sich mit einem Rollstuhl zu bewegen. Zuvor konnten sie Monika Kimmich, Vorstandsbeisitzerin des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Baden-Württemberg und den Mitarbeiterinnen des Inklusionsprojektes GIEB, Silvia Gmelin und Larissa Zimmermann, Fragen stellen.

Monika Kimmich, die selbst körperlich eingeschränkt ist und kaum noch etwas sieht, begleitet das Projekt als Betroffene und gibt den Kindern einen Einblick in ihren Alltag und dessen Herausforderungen. Dieser Vormittag ist Teil eines Konzeptes, das die Mitarbeiterinnen des Inklusionsprojektes GIEB in Kooperation mit Ruth Gronmayer, der Behindertenbeauftragten der Stadt Rottweil, für Kindergartenkinder, aber auch für Erzieherinnen entwickelt haben. Ziel ist es, bereits im frühkindlichen Bildungsbereich die Themen "Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung" und "Barrieren im Alltag" aufzuzeigen und somit Berührungsängste abzubauen beziehungsweise gar nicht erst entstehen zu lassen. Neben den Kindern des Kindergartens Charlottenhöhe, haben sich auch die Erzieherinnen des Kindergartens Arche Noah in Kooperation mit dem Inklusionsprojekt GIEB und Monika Kimmich mit dem Thema Inklusion im Kindergarten auseinandergesetzt.

Im Rahmen eines Informationsvortrages identifizierten die Erzieherinnen verschiedene Barrieren im Kindergarten vor Ort und sammelten anschließend zahlreiche Ideenvorschläge, wie diese abgebaut werden können. Ziel ist es, dass die Barrieren in den Kindergärten reduziert werden können.

Gemeinsam soll erarbeitet werden, wie Elternbriefe in leichter Sprache verfasst werden oder wie die Homepage des Kindergartens auch für Eltern, die ein Kind mit Behinderung haben, ansprechend gestaltet werden kann. Hierzu berät GIEB in Zusammenarbeit mit der Behindertenbeauftragten der Stadt Rottweil konkret zur Umsetzung, aber auch zu Fördermöglichkeiten.­

 
 

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Armin Schulz

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