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Rottweil Kaminfeger-Monopol fällt

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Der »schwarze Mann« muss in Zukunft nicht mehr der Schornsteinfeger »um die Ecke« sein. Er könnte auch aus dem europäischen Ausland kommen. Foto: Rothermel

Kreis Rottweil - Seit November 2008 gilt für die Ausführung von Schornsteinfegerarbeiten ein neues Schornsteinfegerrecht. Nach einer Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2012 fällt auch das Kehrmonopol weg.

Das heißt, dass Hauseigentümer die notwendigen Arbeiten künftig selbst in Auftrag geben müssen. Für die erforderlichen Kehr- und Überprüfungsarbeiten müssen sie ihren Schornsteinfeger dann selbst aussuchen und können den Preis frei verhandeln.

Welche Arbeiten wann durchzuführen sind, wird in einem gebührenpflichtigen Feuerstättenbescheid geregelt. Dieser Feuerstättenbescheid wird den Haus- oder Wohnungseigentümern bis spätestens 31. Dezember 2012 vom zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister ausgestellt. Das neue Schornsteinfegerrecht bietet den Eigentümern die Möglichkeit, bereits jetzt einen Schornsteinfegerbetrieb eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz mit Kehr- und Überprüfungsarbeiten zu beauftragen.

Daher kann die Ausstellung des Feuerstättenbescheides auch jederzeit beim zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister beantragt werden.

Dies gilt allerdings nur, wenn der ausländische Betrieb seine Tätigkeit gemäß der EU/EWR-Handwerk-Verordnung bei einer Handwerkskammer angezeigt hat. Beim Betriebsinhaber muss es sich um einen Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union oder eines Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz handeln.

Allerdings werden Nachweise über Arbeiten bei Betrieben, die sich nicht im Rahmen der rechtlichen Vorgaben bewegen, nicht anerkannt. In solchen Fällen wird die erneute Ausführung der Arbeiten durch einen rechtskonform arbeitenden Betrieb verlangt.

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