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Rottweil Hängebrücke wird "Neckar Line" heißen

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Rottweil - Jetzt ist es raus: Die Hängebrücke in Rottweil wird "Neckar Line" heißen – vorausgesetzt, die Bürger stimmen beim Entscheid am 19. März für das Großprojekt. Im Vorfeld plant der Investor etliche Infoveranstaltungen, die erste schon am Donnerstag.

Investor plant ersten Bauabschitt auf 606 Metern

Günter Eberhardt geht in die Offensive. Der Investor, Chef der Firma Eberhardt Bewehrungsbau, brennt für sein Projekt und hat dem Kind nun schon mal einen Namen gegeben: "Neckar Line" wird die längste Hängebrücke der Welt in Rottweil heißen. Das gab Eberhardt, der mit seiner Bewehrungsbau-Firma auch am Bau des Thyssen-Krupp-Turms beteiligt war, am Mittwoch bei einem Pressetermin bekannt. Name, Logo und Konzept wurden gemeinsam mit der Rottweiler Marketing-Agentur Arvenio entwickelt, die den Brückenbau künftig begleiten wird.

Das Logo verbindet die grafisch angedeutete Brücke mit dem Schriftzug Rottweil – und genau das ist es, was der Investor in den nächsten Wochen transportieren will. "Die Rottweiler sollen dahinter stehen", wünscht sich Projektleiter Roland Haag. Deshalb setzt man nun auf Information und will dafür sorgen, dass die Befürworter des Projekts am 19. März zahlreich zur Wahlurne gehen. In allen Ortsteilen sind Infoveranstaltungen geplant. Die erste findet bereits am heutigen Donnerstag ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Feckenhausen statt.

Die weiteren Termine, jeweils ab 19.30 Uhr: 31. Januar im Bürgerhaus Neukirch, 1. Februar im Gasthaus Rössle in Neufra, 6. Februar im Gasthaus Sonne in Göllsdorf, 7. Februar im Gasthaus Adler in Hausen, 13. Februar im Rathausgebäude Zepfenhahn und 15. Februar im Haus der Vereine in Bühlingen.

"In Rottweil bewegt sich was. Es ist jetzt die richtige Zeit, für so ein Projekt", sagt Günter Eberhardt. Beim Pressetermin gestern stellte er mit seinem Team nochmals die Eckpunkte vor: Die Trasse führt von der Innenstadt, unterhalb des Dominikanermuseums, hinüber in Richtung Berner Feld. Weil für die 900 Meter lange Variante die nötigen Grundstückskäufe noch nicht unter Dach und Fach sind, plant Eberhardt mit einem ersten Bauabschnitt von 606 Metern Länge bis auf den Felsvorsprung neben der alten B 27. "Die Brücke funktioniert auch so", sagt er. Zwar gebe es dann noch einen Fußweg zum Turm von rund sieben Minuten, doch auch dieser soll zum Erlebnis werden. "Ich hab da schon Ideen."

Nach einem positiven Bürgerentscheid rechne man bis Jahresende mit der Baugenehmigung. Der Bau der Hängebrücke selbst gehe dann recht schnell. "Rund sechs Monate", schätzt Eberhardt. In der Stadt bekomme man von all dem im Übrigen nicht viel mit. Nach dem Bau der Stützen im Tal erfolge der Brückenbau von der Berner-Feld-Seite her. Und im Sommer 2018 könnte bereits Eröffnung sein.

Und was sagt der Investor zu den Befürchtungen der Brücken-Gegner, dass Rottweil von Touristen "überrollt" wird? Günter Eberhardt geht davon aus, dass die meisten Besucher auf den Berner Feld parken und über die Brücke in die Stadt kommen. Mit einem ordentlichen Parkleitsystem könne dafür Sorge getragen werden. Und Roland Haag ergänzt: "100 000 Besucher im Jahr – das hört sich viel an, doch auf 365 Tage verteilt ist es nicht mehr viel." Er kenne Attraktionen mit mehr Besucher, die mit 60 bis 80 Parkplätzen auskommen.

Dass das "Erlebnis Hängebrücke" ein zukunftsweisendes Projekt mit vielen Chancen für Rottweil selbst ist, wird Stefan Walliser von arvenio nun nicht zuletzt auch jungen Leuten – gewählt werden darf ab 16 – über die sozialen Medien vermitteln. Die Seite www.neckarline.de und eine Facebook-Seite sollen in den nächsten Tagen online gehen.

Günter Eberhardt weiß, dass es Zeit und einen gewissen Prozess braucht, bis sich alle mit dem Projekt angefreundet haben. Aber er geht "schwer davon aus", dass der Bürgerentscheid positiv ausfällt. "Wir bauen hier ja kein Kernkraftwerk, sondern was richtig Gutes."

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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