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Rottweil Große Bühne nicht nur für Gartenbauer

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Touristen in der Oberen Hauptstraße: Als Ausrichter einer Landesgartenschau blühen Städte auf und können nachhaltige Tourismuskonzeptionen entwickeln. Archiv-Foto: Stadt Rottweil/Hak Design Foto: Schwarzwälder Bote

Wenn das Konzept stimmt und nachhaltig ist, dann kann eine Landesgartenschau sich auch Jahrzehnte später noch positiv auf eine Stadt auswirken. Davon geht die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung aus.

Rottweil. Verschiedene Studien, unter anderem von der ift, der Freizeit- und Tourismusberatung GmbH, oder auch von bwgrün, der Förderungsgesellschaft für die Landesgartenschauen in Baden-Württemberg, seien zu diesem Ergebnis gekommen: Landesgartenschauen böten eine große Bühne für allerlei Akteure – nicht allein für Gartenbauer.

Eine Gartenschau lockt dem Bericht zufolge Tausende Besucher in die Stadt. Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie sowie die Wirtschaft profitierten davon. Der positive Effekt würde sehr lange anhalten, sagten Experten. Man müsse es nur richtig angehen. Eine Landesgartenschau sei mehr als ein Event, betont bwgrün. Und sie könne sich über Jahre oder gar Jahrzehnte positiv auf die Tourismusentwicklung auswirken.

Eine Landesgartenschau steigere den Bekanntheitsgrad und fördere das Image einer Kommune. Steigende Besucherzahlen im Tages-, aber auch im Übernachtungstourismus wiederum verbesserten die Angebotssituation in Handel, Hotellerie und Gastronomie. Ebenfalls eng mit den ökonomischen und touristischen Effekten verbunden seien laut ift die psychologischen Effekte. Dabei werde die überregional ausstrahlende Publikums- und Medienwirksamkeit von Landesgartenschauen gezielt für die Entwicklung eines modernen Stadt-, Standort- und sogar Regionalmarketings genutzt.

"Mithilfe der Landesgartenschau könnten wir unsere touristische Infrastruktur ausbauen und langfristig entwickeln", unterstreicht daher Rottweils OB Ralf Broß die Chancen einer Landesgartenschau in Rottweil. "Das ist gerade jetzt wichtig, da wir durch den Testturm und die geplanten Hängebrücke hier einen Aufschwung erleben und nachhaltig für unsere Stadt nutzen wollen".

Beispiel Schwäbisch Gmünd: Hier wirke sich die Landesgartenschau deutlich spürbar auf die Zahl der Übernachtungen aus. Im Jahr vor der Landesgartenschau lag sie bei gut 150 000. Zwei Jahre danach durfte sich die Gmünder Hotellerie über fast 170 000 Übernachtungen freuen. Bei aller Euphorie betonen aber alle Verantwortlichen, dass diese positiven Effekte einen längeren Planungsprozess erfordern. Die Eckpfeiler dafür sind in Rottweil bereits gesetzt. Sollte im Sommer die Zusage kommen, geht es an die Detailplanung. Das Projekt "Höher.Grüner.Weiter." würde Rottweil dann den Weg in die Zukunft ebnen.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

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