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Rottweil Gestärkt ins Rennen

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Daniel Karrais geht gestärkt ins Rennen. Der FDP-Kreisverband Rottweil sprach ihm einstimmig sein Vertrauen aus. Als Ersatzkandidat ließ sich Dieter Rinker von den Freien Wählern aufstellen.

Kreis Rottweil. Der Nebenraum der Villa Duttenhofer in Rottweil war rappelvoll. In Corona-Zeiten fast bedenklich, aber für Daniel Karrais eine Bestätigung seines Schaffens. Obwohl er als einziger Kandidat auftrat, seine Wahl also vorhersehbar war, stieß die Nominierungsversammlung zur Landtagswahl auf großes Interesse.

Neben vielen Parteifreunden wie Ernst Burgbacher, der die Versammlung leitete, oder Albrecht Foth lockte er auch zwei Jungliberale in die Villa, und als einer der ersten Gratulanten eilte Oberbürgermeister Ralf Broß herbei.

Auf die politische Bühne trat Karrais 2016 bei der letzten Landtagswahl in Baden-Württemberg. Damals noch als Zweitkandidat. Zwei Jahre später rückte er nach dem Ausscheiden von Gerhard Aden auf dessen Platz vor. Aden sagt heute: "Wir hätten kein besseren finden können." Und dieser gab das Lob zurück: "Die Fußstapfen waren groß." Als Landtagsabgeordneter saß er im Ausschuss für Inneres, Digitalisierung und Migration, dem Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschat sowie dem Ausschuss für Europa und internationales bei. Aber vor allem fiel sein öffentliches Engagement auf. Er wolle wissen, "was ist im Landkreis los, was bewegt die Menschen, welche Themen brennen ihnen auf den Nägeln, was muss dringend geändert werden", erläuterte er seine Motivation "Sorgen auf- und mitzunehmen". Daher sei es ihm wichtig, das ganze Jahr unterwegs zu sein "und nicht nur vor einer Wahl". Es sei die "ureigenste Aufgabe, als Volksvertreter wahrzunehmen, was an der Basis los".

Karrais ist ein Kind der Region und fühle sich mit dem Kreis Rottweil "tief verwurzelt". Er sei "stolz", den Kreis Rottweil mit seiner vielfältigen Kultur vertreten zu dürfen. Eines seiner Themen sei daher auch, das hohe Potenzial für den Tourismus zu nutzen und sich auf Landesebene dafür einzusetzen.

Eine weitere Stärke der Region sei deren Innovationskraft. Etwa die Forschung in der Wasserstofftechnologie. Obwohl er sich parallel weiter für den Verbrennungsmotor einsetze, werde er sich dafür engagieren, dass die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zur Wasserstoffregion werde. "Ich weiß, wir haben das Zeug dazu", rief er der Versammlung zu.

Als Ersatzkandidat stellte sich Dieter Rinker von den Freien Wählern zu Wahl. Er wurde bei einer Enthaltung gewählt.

Auf Nachfrage von Gerhard Aden bestätigte Rinker, dass er im Falle des Ausscheidens von Karrais seinen Platz einnehmen und der FDP beitreten würde.

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