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Rottweil Gastronom unterstützt Foodsharing-Initiative

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Georg Hildebrandt, Inhaber und Koch im "Tschortsches Room" in Neufra, will Lebensmittel vor der Tonne retten und kooperiert als erster Gastronom mit der Rottweiler Initiative Foodsharing. Foto: Zelenjuk

Rottweil - In der Pause raus aus dem Büro und lecker essen: Der Mittagstisch lockt viele in Gaststätten und Restaurants. Doch was passiert mit dem Essen, das übrig bleibt? Oft wird es weggeworfen. Ein Rottweiler Gastronom zeigt, dass es auch anders geht.

Kochen ist für Georg Hildebrandt viel mehr Berufung als Beruf. Seit Oktober führt der 33-Jährige mit viel Leidenschaft sein Restaurant "Tschortsches Room" in Neufra. Und jetzt ist er seit einigen Wochen als Partner der Rottweiler Foodsharing-Initiative aktiv - und zwar als erster Gastronom in der Stadt. Ihm liegt es sehr am Herzen, aktiv etwas gegen die die Lebensmittelverschwendung zu unternehmen.

Der genaue Ablauf der Kooperation ist geregelt

"Ich hoffe sehr, dass auch andere Kollegen sehen, dass es wirklich eine gute Sache ist und mitmachen werden", sagt Hildebrandt. Denn Lebensmittelverschwendung ist besonders in der Gastronomie ein heißes Thema. "Als Koch habe ich oft gesehen, wie Lebensmittel weggeschmissen werden", meint Hildebrand. "Aber eigentlich fängt es bereits in der Produktion an und geht bis zum Endverbraucher." Der Koch will Menschen deshalb auch dazu motivieren, öfter nachzudenken, ob man die Lebensmittel noch verwenden kann.

In seiner Restaurant-Küche setzt er auf frische Zutaten, die handwerklich -­ er spricht sogar von Kunsthandwerk - verarbeitet und serviert werden. Es kommt im "Tschortsches Room" regelmäßig vor, dass frische Produkte oder ganze Speisen übrig bleiben.

"Wenn ich für den Mittagstisch zu viel gekocht habe oder am Ende der Woche noch Salat, Obst und Gemüse bleiben, die keine drei Tage halten, können wir diese Lebensmittel retten", sagt er. Teilweise seien es fertige Gerichte, die noch nicht beim Gast waren. "Und wenn ich etwas vorgekocht habe, dann vakuumiere ich das, verschweiße und schreibe darauf, was man mit den Sachen noch machen muss - etwa in der Pfanne braten oder für 20 Minuten in den Ofen schieben", erklärt Hildebrandt.

Die Kooperation mit der Initiative Foodsharing läuft, und der genaue Ablauf ist mittlerweile geregelt. "Die Foodsaver rufen zwei Mal die Woche bei mir an und fragen, ob ich was habe, damit sie nicht unnötig fahren", schildert Hildebrandt.

Wenn er Lebensmittel hat, werden diese abgeholt und weiter über das Netzwerk der Initiative verteilt. "Die Foodsaver haben immer Kühltaschen und Kühlgeräte dabei, was zum Beispiel besonders bei Fleisch sehr wichtig ist", hebt der Koch hervor. So werden gemeinsam noch essbare Produkte gerettet.

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