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Rottweil Führung bedeutet Teamarbeit

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Seit gut einem halben Jahr ist DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Bösel jetzt im Amt.Foto: DRK Foto: Schwarzwälder Bote

Kreis Rottweil. Seit knapp einem halben Jahr ist Ralf Bösel Kreisgeschäftsführer und Steuermann des DRK-Kreisverbands Rottweil. Nach mehr als 40 Jahren DRK-Erfahrung im Ehren- und im Hauptamt ist das für ihn kein Problem. In Rottweil fühlt er sich sichtlich wohl. Viele Vorhaben hat er in den zurückliegenden Monaten bereits realisiert. Ein Resümee.

Rettungsdienst, Soziale Dienste, die Gewinnung von Fördermitgliedern sowie neuen Mitgliedern im Ehrenamt – Ihre Aufgaben, Herr Bösel, sind ein weites Feld. Wie geht es Ihnen denn an Ihrer neuen Wirkungsstätte?

Sehr gut! Ich wurde hier, umgeben von einem motivierten Team, sehr freundlich aufgenommen. Der Kreisverband ist gut aufgestellt und zeigt sich innovativ in der Aufgabenbewältigung. Auch wenn Corona derzeit vieles ausbremst, konnte ich zusammen mit dem Strategieteam neue Wege einschlagen und wir werden einige Projekte anstoßen.

Die Corona-Pandemie macht die Arbeit in einer Hilfsorganisation wie der Ihren nicht gerade einfacher?!

So ist es. Corona begleitet uns täglich, und das DRK ist tagtäglich sehr gefordert. Von unserem Rettungsdienst und Krankentransport wurden allein von Januar bis Juli 515 Infektionsfahrten durchgeführt. Dies stellt die Mitarbeiter vor eine große Herausforderung, da die Fahrten unter "Vollschutz" durchgeführt werden.

Aber es ist ja nicht nur der Rettungsdienst betroffen. Liegen nicht auch alle Ehrenämter mehr oder weniger brach?

Nein. Das Ehrenamt ist im Corona-Geschehen sehr aktiv. Unter anderem stellen wir derzeit mit unserer Sanitätsstation die Corona-Ambulanz in Rottweil.

Alle Achtung. Was liegt Ihnen als Führungskraft besonders am Herzen?

Vielleicht kennen Sie das Sprichwort: "Wer glaubt, dass Führungskräfte führen, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten". (lacht). In meiner Funktion als Kreisgeschäftsführer einer großen Hilfsorganisation lebe ich die Kultur des "offenen" Büros. Einen Betrieb im sozialen Gefüge zu führen, bedarf verschiedener Blickwinkel. Da kommt mir meine langjährige DRK-Erfahrung zugute. Führung bedeutet Teamarbeit – und dies findet im Strategieteam seine Umsetzung.

Das klingt spannend. Was wurde denn schon umgesetzt?

Wir haben gleich zu Beginn die Strukturen des Einsatzdienstes "Organisatorischer Leiter Rettungsdienst" analysiert und entsprechend angepasst. Dieser Tage erhalten wir zwei Einsatzfahrzeuge, um diesen Dienst bei größeren Schadenslagen durchgehend gewährleisten zu können.

Es geht also trotz Corona voran. Welche Projekte stehen als nächstes an?

Wir möchten so einiges umsetzen. Manches haben wir schon realisiert. So sind wir zusammen mit dem Landkreis in gemeinsamer Trägerschaft an der Umsetzung der Doppelbesetzung unserer Integrierten Rettungsleitstelle. Die Zertifizierung unserer Breitenausbildung mit Erste-Hilfe-Kursen befindet sich derzeit im laufenden Prozess und wird im Mai 2021 durch den TÜV überprüft. Ab Juni wird der Kreisverband Rottweil als anerkannte Ausbildungsstelle nach Bildungszeitgesetz gelistet sein, so dass unsere Ehrenamtlichen für spezifische Schulungen Bildungszeit beantragen können. Es geht also eine ganze Menge.

  Die Fragen stellte Stefanie Siegmeier

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