Beim Kreisseniorenrat spricht Irma Schwellinger über Villingendorf

Kreis Rottweil. Der Kreisseniorenrat hat sich über die Angebote informiert, die in Villingendorf für die ältere Generation vorhanden sind oder aufgebaut werden sollen. Irma Schwellinger, die sich ehrenamtlich in der Erwachsenenbildung in der Gemeinde engagiert, äußerte, Villingendorf verfüge für eine Gemeindegröße von 3200 Einwohnern bereits über eine beachtliche Infrastruktur.

Die Frage, die sich engagierte Bürger sowie Gemeindeverwaltung und Gemeinderat stellten, laute: Sind wir auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorbereitet? Es sei schnell klar geworden, dass externer Rat hinzugezogen werden sollte. Das geschah über die Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen – SPES. Es bildeten sich drei Arbeitskreise, die von SPES begleitet werden. So beschäftigte sich ein Arbeitskreis mit den Fragen: Wer tut was für Ältere? Was wird benötigt? Was wäre wünschenswert?

Eine Umfrage habe deutlich gemacht, dass sich viele Einwohner wünschten, in der Gemeinde alt zu werden, auch wenn Pflegebedürftigkeit bestehe. Deshalb sei eine Tagespflege nötig. Ein Mangel sei, dass die Wohnungen und Häuser bisher größtenteils nicht barrierefrei seien. Hier bestehe Aufklärungsbedarf.

Um die Arbeit zu bündeln und zu vernetzen, wird die Gründung eines Ortsseniorenrates in Erwägung gezogen. Man wolle sich zunächst das Beispiel in Deißlingen und das dortige Seniorenforum Brückenbauer ansehen.

Der Vorsitzende des Kreisseniorenrates, Winfried Halusa, begrüßte die Überlegungen zur Bildung eines Ortsseniorenrates und verwies auf die guten Erfahrungen, die man damit in vielen Gemeinden Baden-Württembergs gemacht habe.

Der stellvertretende Vorsitzende, Egon Kalbacher, berichtete über die Mitgliederversammlung des Landesseniorenrates in Stuttgart, in deren Mittelpunkt Wahlen für die nächste Wahlperiode 2015 bis 2017 standen. Dabei wurde Kalbacher in den Vorstand des Landesseniorenrates gewählt, so dass der Kreisseniorenrat nunmehr an maßgebender Stelle auf Landesebene vertreten ist.

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