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Rottweil Experimentierwelten sollen im Sommer öffnen

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Christine Schellhorn (geschäftsführender Vorstand), Volker Bucher (Aufsichtsratsvorsitzender), Martina Furtwängler und Andreas Kienzler (Vorstand Wirtschaft-Schule, von links) tauschen sich über die Experimentierwelten aus. Foto: Campus Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil. Die interaktive Ausstellungshalle des Campus Schule-Wirtschaft im Neckartal geht in die Realisierungsphase. Eröffnung soll im Sommer sein.

Das Netzwerk Schule-Wirtschaft sei über die Jahre nicht nur eine Institution im Landkreis geworden, sondern sei, wie es in einer Pressemitteilung heißt, ein Erfolgsmodell. Aktuell zählt das Netzwerk mehr als 100 Mitglieder. Unternehmen aus der Industrie, der Dienstleistung und dem Handwerk sind ebenso dabei wie Bildungseinrichtungen und wichtige Institutionen im Bereich der Bildung und Wirtschaft. Das Netzwerk versteht sich als Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft und feiert im Mai zehnjähriges Bestehen.

Im vergangenen Jahr wurde die gemeinnützige Genossenschaft "Campus Schule-Wirtschaft" gegründet, die mit weiteren außerschulischen Bildungsangeboten aufwartet. Sie hat sich aus dem ehrenamtlich aktiven Netzwerk Schule-Wirtschaft entwickelt, um den Herausforderungen der Bildungs- und Wirtschaftsregion Rottweil noch stärker begegnen zu können. "Das außerschulische Angebot dient als Ergänzung zum Unterricht, um Angebote zur Berufsorientierung zu machen, welche die Schulen nicht realisieren können", so Vorstandsmitglied Andreas Kienzler.

Fachkräfte für die Region

Ziel sei unter anderem, Kinder, Jugendliche und Eltern an die Themen der Arbeitswelt und Berufswahlentscheidung heranzuführen, Fachkräfte für die Region zu gewinnen und so die Zukunft der Region mitzugestalten.

Ein großes Projekt sind die Experimentierwelten, deren Eröffnung für Sommer geplant ist. In einer Halle im Neckartal soll die interaktive Ausstellung mit vielfältigen Experimentierstationen der ganzen Region zugänglich gemacht werden.

Die Vertreter der Schulen, Unternehmen und Institutionen arbeiten ehrenamtlich für Campus Schule-Wirtschaft und bringen ihre Expertise ein, informiert die geschäftsführende Vorsitzende Christine Schellhorn. In der Ausstellung sollen Kinder, Schüler, Familien, und alle weiteren Interessierten spielerisch an naturwissenschaftliche und technische Phänomene herangeführt werden. Das Angebot ist offen für alle. "Ziel ist, die Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften zu wecken", betont Martina Furtwängler. Durch den praxisbezogenen Aufbau sollen besonders Mädchen angesprochen und auch Lernschwachen der Zugang zu den Naturwissenschaften ermöglicht werden.

Wie bereits berichtet, bekommt Campus Schule-Wirtschaft für den Aufbau der Experimentierwelten einen Leader-Zuschuss in Höhe von 126 900 Euro. Weitere 100 000 Euro seien von Mitgliedern und weiteren Unterstützern eingegangen. Die Verantwortlichen wollen durch Angebote aus einer Hand mehr Transparenz im Bereich der außerschulischen Bildungsangebote erreichen. Es werde eng mit den Kommunen, dem Landkreis und den Kammern zusammengearbeitet.

Dass für die Experimentierwelten eine geeignete Halle im Neckartal gefunden werden konnte, freut alle Beteiligten. "Das Gebäude passt ideal, ist in der Nachbarschaft des Studienzentrums der HFU, so dass mit dem anderen Campus Schule-Wirtschaft Projekt, den von Volker Bucher geleiteten Schülerlaboren, ebenfalls Synergien geschaffen werden können", so Christine Schellhorn. Auch ein Vortragsraum ist geplant.  Schulen, Unternehmen oder Institutionen, die sich im Netzwerk engagieren wollen, können sich unter www.campus-schule-wirtschaft.de oder schellhorn@visioconnect.eu melden.

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