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Rottweil Experimentierfreude ungebrochen

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Besichtigung der Jugend-forscht-Projekte: Knut Siercks (von links), Martin Leonhard, Oberbürgermeister Michael Beck, Klaus-Martin Irion, Roland Renner sowie Johannes Zill Foto: Irion Foto: Schwarzwälder Bote

Die Beliebtheit von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb für MINT-begeisterte Schüler ist in der Region Tuttlingen ungebrochen. Überaus erfolgreich dabei: Schüler aus dem Kreis Rottweil.

Kreis Rottweil/Tuttlingen. Unter dem Motto "Frag nicht mich. Frag Dich!" sind 129 Schüler dem Aufruf des Jugend-forscht-Regionalwettbewerbs Donau-Hegau gefolgt und haben sich mit insgesamt 65 Forschungsprojekten am Wettbewerb beteiligt. Damit ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um zehn Teilnehmer und vier Projekten.

Geforscht wurde in den sieben Themengebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Die Projekte kommen von Schülern aus insgesamt sieben Landkreisen und reichen vom Rettungsgerät für Lawinenverschüttete über eine Wetterstation mit digitaler Datenverarbeitung bis hin zur Entwicklung eines alternativen Baustoffs aus dem 3D-Drucker, der zum schnellen und preiswerten Bau von Häusern genutzt werden soll.

Die Projekte wurden am ersten Wettbewerbstag durch eine Jury mit 27 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Schule bewertet. Dabei galt es für die Teilnehmer, die Juroren von der wissenschaftlichen Exzellenz ihrer Arbeiten und den selbst gestalteten Ausstellungsständen zu überzeugen. Auch die Frage, wie gut es den Jugendlichen gelungen ist, das Thema mit Eigeninitiative zu durchdringen sowie einen Lernzuwachs zu erreichen, floss in die Jurierung ein.

Neben der wachsenden Teilnehmer- und Projektanzahl berichtet der Wettbewerbsleiter Roland Renner von tollen Forschungsleistungen der Teilnehmer: "Die Arbeiten aller Teilnehmer zeigen ein sehr gutes Leistungsniveau. Wir freuen uns, dass sich die Qualität und Vielfalt auch im sechsten Wettbewerbsjahr bestätigt haben."

Am Freitagvormittag wurden die Projektarbeiten dann der Öffentlichkeit präsentiert. Die jeweils Erstplatzierten qualifizierten sich zum Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" (Altersstufe 4. Klasse bis 14 Jahre) in Balingen sowie zum Landeswettbewerb "Jugend forscht" (Altersstufe 14 bis 21 Jahren) in Fellbach.

Unter den Erstplatzierten ist im Themengebiet Arbeitswelt (Jugend forscht) Johannes Zill (16) vom Leibniz-Gymnasium, Rottweil mit einer Kletterwand mit Leucht- und Sensorgriffen. Zum Thema "Grüner wird’s nicht – wissenschaftliche Analysen zur Luftverbesserung durch Pflanzen" im Bereich Biologie (Jugend forscht) wurden Sarah Ruf (17) und Mereth Kleikamp (17) vom Droste-Hülshoff-Gymnasium Rottweil mit einem ersten Platz ausgezeichnet. "Unendliche Sudokus – faszinierende Ergebnisse und Analogien zur Computertomographie" brachten Noa Bihlmaier (18) vom Gymnasium Schramberg und James King (18) vom privaten Gymnasium St. Paulusheim Bruchsal im Bereich Mathematik/Informatik (Jugend forscht) die Weiterleitung zum Landeswettbewerb ein. Mit einem vollautomatischen Cocktailmixer Guzzle überzeugten Niklas Higi (17), Robin Ackermann (16) und Julian Hermle (17) vom Leibniz-Gymnasium Rottweil im Bereich Technik (Jugend forscht) die Jury.

In der Siegerliste sind zudem mit einem dritten Platz Shaalan Khudeda (13) und Julius Herrmann (elf) vom Rottweiler Droste-Hülshoff-Gymnasium zu finden, die im geo- und raumwissenschaftlichen Experiment der Frage nachgingen, ob Gesteine den pH-Wert von Wasser verändern können. Jaden Müller (13) vom Rottweiler Droste-Hülshoff-Gymnasium bekam für sein Physik-Experiment zur Frage, ob der Magnetmotor nur eine Illusion ist, einen KOSMOS-Experimentierkasten. Das Geo- und Raumwissenschaften-Projekt "Grevolution – eine Revolution in der maritimen Mobilität" brachte Tim Hudelmaier (17), Mara Seemann (17) und Arthur Marcel Fibich (17) vom Leibniz-Gymnasium Rottweil einen zweiten Preis ein.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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