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Rottweil Eschachschüler forschen über die Sinnlosigkeit der Kriege

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Dunningen. Anlässlich des Volkstrauertags 2019 beschäftigte sich eine fünfköpfige Gruppe der Klasse 10 der Dunninger Eschachschule im Rahmen der fächerübergreifenden Kompetenzprüfung für die Realschulabschlussprüfung mit dem Projekt "Geschichte lebendig halten – zeitgemäße Formen der Erinnerung und des Gedenkens". Der Volkstrauertag ist der Tag, an dem überall in Deutschland der Opfer der Kriege gedacht wird.

Die Schüler beschäftigten sich mit den Gefallenendenkmal auf dem Dunninger Friedhof, befragten Zeitzeugen zum Ende des Zweiten Weltkriegs und besuchten das Denkmal der beiden abgestürzten Piloten, eines Deutschen und eines Franzosen, im Wald an der Straße nach Schramberg.

Am Heiligabend 1944, als der Krieg schon so gut wie verloren war, kamen der französische und der deutsche Flieger bei einem Luftkampf ums Leben. Die Absturzstelle ist durch einen Gedenkstein markiert, damit die Toten nicht vergessen werden.

Auf dem Dunninger Friedhof sind für den Ersten Weltkrieg 68 Namen von gefallenen Soldaten vermerkt, viele starben in ganz jungen Jahren. Ebenfalls vermerkt sind die Orte, wo die Männer gefallen sind, darunter Ypern und Verdun, wo große, blutige Schlachten stattfanden. Für die Zeit des Zweiten Weltkriegs sind 135 Gefallene und 16 Vermisste genannt. In fast jeder Dunninger Familie haben Angehörige um einen oder mehrere Verwandte getrauert. Unter den Namen sind fünf Frauen aufgeführt, die wahrscheinlich Opfer eines Anschlages wurden, wie sich eine Zeitzeugin erinnert. Das Denkmal ist durch eindrucksvolle Reliefbilder gestaltet. Auch gibt es private Gedenksteine mit Jahreszahlen, der jüngste der Gefallenen war gerade einmal 18 Jahre alt.

Diese Toten, so die Schüler, sollen nicht vergessen werden, daher gibt es auf den Friedhöfen Gefallenendenkmäler. Die Schüler, die auch an der Gedenkfeier am Volkstrauertag auf dem Dunninger Friedhof teilnahmen, betonen, dass es wichtig sei, das Andenken an die schrecklichen Kriege aufrecht zu erhalten, um aus der Geschichte zu lernen. So stand am Ende des Projekts die Hoffnung, weiter in Frieden zu leben wie seit mittlerweile 70 Jahren.

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