Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Rottweil "Es geht wieder weg"...von wegen!

Von
Messer aller Art und zwei rote Rosen sind Dieter Albrechts Markenzeichen. Foto: Leinmüller Foto: Schwarzwälder Bote

Rund 25 Jahre ist es nun her, dass sich Dieter Albrecht und seine damalige Clique ein sogenanntes "Temptoo" stechen ließen – dass sie noch lange etwas davon haben würden, hätte damals keiner von ihnen gedacht.

Rottweil. In ein bis drei Jahren sollte alles wieder weg sein – das versprach damals zumindest der Tätowierer, erzählt Dieter Albrecht im Gespräch mit unserer Zeitung. Nun sind rund 25 Jahre vergangen und das sogenannte "Temptoo" ziert seinen linken Oberarm immer noch fast wie am ersten Tag. Das Motiv: ein Messer und zwei gekreuzte Rosen – in Farbe versteht sich. Die Bedeutung: Messer aller Art seien schon seit vielen Jahren sein Hobby, und er schenke all seinen Liebschaften grundsätzlich zwei rote Rosen als Zeichen seiner Zuneigung, so Albrecht.

Eine spaßige Idee

"Eines Tages waren wir mit unserer Clique unterwegs und sahen vor einem neu eröffneten Tattoo-Studio Werbung für "Temptoos", also Tattoos die nach gewisser Zeit von selbst wieder weg gehen", beschreibt der 53-Jährige. Schnell stand also die Idee im Raum, dass sich die Mitglieder der Gruppe unterschiedliche "Temptoos" stechen lassen, erinnert sich Albrecht und erklärt weiter: "Der Tätowierer versicherte uns damals, dass das Ganze nur von kurzer Dauer sei und so sahen wir kein großes Risiko in unserer Aktion".

Das "Temptoo" bleibt

Als jedoch nach knapp drei Jahren bei keinem der Gruppenmitglieder die kurzfristige Körperbemalung verschwand, wurden sie stutzig und suchten das Tattoo-Studio nochmals gemeinsam auf – erfolglos. "Vom Tätowierer war weit und breit keine Spur mehr", schildert Albrecht lachend.

Heute steht der 53-Jährige mit Humor zu seinem, im jugendlichen Leichtsinn entstandenen Tattoo und stört sich nicht mehr daran: "Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich weder etwas verstecken noch jemandem etwas beweisen muss. Das war aber nicht immer so", gibt er zu. Früher habe er oft darüber nachgedacht, seine Jugendsünde entfernen zu lassen. Doch mittlerweile sei sie sogar eine schöne Erinnerung an die alten Zeiten, meint Albrecht.

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.