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Rottweil ENRW bündelt ihre Standorte künftig in Neufra

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Vom derzeitigen Standort in der Rottweiler Au (hier das Lager) muss sich die ENRW aufgrund der Landesgartenschau 2028 verabschieden.Foto: Zelenjuk Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil. Der Energieversorger ENRW ist mit seinem großflächigen Standort in der "Au" im idyllischen Rottweiler Neckartal der Landesgartenschau 2028 im Weg. Bislang war für den erforderlichen Umzug ein Grundstück auf der Rottweiler Saline im Visier, die Stadt Rottweil hatte sich dafür das Vorkaufsrecht gesichert. Jetzt gibt es Neuigkeiten: Die ENRW hat ein geeigneteres Grundstück gefunden und wird bis 2025 ins Gewerbegebiet Berland in Neufra umziehen. Auch der Standort Spaichingen wird dort gebündelt.

Dies erklärten ENRW-Chef Christoph Ranzinger und Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß bei einem Pressegespräch am Donnerstag. Der Gemeinderat hatte am Abend zuvor seine Zustimmung signalisiert und das Vorkaufsrecht für das Grundstück des ehemaligen Autohauses Müller in der Tuttlinger Straße auf der Saline wieder aufgehoben. Im Mai soll der Verkauf des städtischen Grundstücks in Neufra an die ENRW als Tochterunternehmen unter Dach und Fach gebracht werden, informierte Bürgermeister Christian Ruf. Dies sei ein "wichtiger Meilenstein für die Landesgartenschau", so OB Broß.

Für die ENRW habe sich das rund 10 000 Quadratmeter große Grundstück in Neufra als idealer, zentraler Standort erwiesen, so Christoph Ranzinger. Insbesondere vor dem Hintergrund jüngster Konzessionsvergaben im Landkreis Tuttlingen gewährleiste Neufra die bestmögliche Erreichbarkeit für die acht Konzessionsgemeinden der Sparte Strom und die 13 Konzessionsgemeinden der Sparte Erdgas in den Kreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar. Der Aufsichtsrat habe für die Standortverlagerung bereits grünes Licht gegeben. Auch der Ortschaftsrat Neufra hat seine Zustimmung erteilt.

Mit dem geplanten Neubau habe die ENRW die Chance, alle betrieblichen Belange optimal umsetzen zu können, sagte Ranzinger. Laut Broß gelte es nun, eine städtebaulich verträgliche Lösung mit Blick auf die benachbarte Wohnbebauung zu erarbeiten. Für die ENRW-Kunden sollen in Rottweil und Spaichingen moderne Shops in den Innenstädten entstehen.

Die ENRW-Verlagerung sei die Voraussetzung dafür, dass ein wesentlicher Teil der Landesgartenschau 2028 in der Au realisiert werden kann, betonte Broß. Die wichtige Botschaft sei: "Der Zeitplan für die Landesgartenschau kann eingehalten werden. Es geht weiter voran."

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