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Rottweil Enge Verzahnung soll Fachkräfte in der Region halten

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Der Rektor der Hochschule Furtwangen, Rolf Schofer, Landrat Wolf-Rüdiger Michel und Studiendekan Volker Bucher (von links) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Fotos: Otto Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil/Schramberg. Zahlenkolonnen auf Computerbildschirmen, Kabel über Kabel und allerlei technische Gerätschaften – während die Studenten im Studienzentrum Rottweil der Hochschule Furtwangen (HFU) vertieft an ihren Projekten arbeiten, wird im Büro nebenan ein weiterer Meilenstein für den Standort gesetzt: Landrat Wolf-Rüdiger Michel und der Rektor der Hochschule, Rolf Schofer, unterzeichnen am Dienstag einen Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule und den Beruflichen Schulen Schramberg. Wer nun an die Technikerausbildung ein Studium anschließen will, kann dies an der Hochschule verkürzt absolvieren. Bis zu zwei Semester können angerechnet werden, da die erforderlichen Inhalte explizit abgestimmt werden.

Standort ist deutlich gewachsen

Landrat Wolf-Rüdiger Michel hob die Vorteile dieser durch den Hochschulstandort Rottweil möglichen engen Verzahnung hervor. Kooperationen mit den Beruflichen Schulen Oberndorf/Sulz und der Erich-Hauser-Gewerbeschule Rottweil seien bereits geschlossen, mit den nun gesetzten Unterschriften sei der ganze Landkreis abgedeckt. Mit Blick auf den Fachkräftemangel sei dies ein wichtiger Baustein, um Fachkräfte in der Region zu halten. Eine mögliche Verkürzung des Studiums biete einen enormen Anreiz, nicht zuletzt auch aus finanziellen Aspekten heraus.

Hochschulrektor Schofer hofft, dass sich vermehrt junge Menschen für ein Studium im technischen, naturwissenschaftlichen und Informatik-Bereich gewinnen lassen. "Ein wichtiger Erfolg wäre zudem, wenn wir es schaffen würden, mehr junge Frauen für ein solches Studium zu begeistern."

Der Standort Rottweil ist laut Studiendekan Volker Bucher seit der Eröffnung 2016 deutlich gewachsen. Rund zwei Millionen Euro wurden in Geräte investiert. Jetzt nehme der "Campus Schule-Wirtschaft" konkrete Formen an. Auf dem Berner Feld soll mit einer "Halle der Phänomene" und mit weiteren Werkstätten und Laboren bei jungen Menschen die Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene und Technik geweckt werden. Eine gemeinnützige Genossenschaft wurde im Juli gegründet, inzwischen, so Bucher, gebe es bereits Zusagen von Industrieunternehmen, die das Vorhaben unterstützen wollen.

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