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Rottweil Die Freude über den European Energy Award ist groß

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Rottweil. Am liebsten hätte der Rottweiler Arbeitskreis Klimaschutz der Lokalen Agenda 21 im vergangenen Jahr noch ein bisschen die Welt gerettet und den globalen Klimawandel aufgehalten, heißt es in einer Pressemitteilung der Agenda-Gruppe. Doch sie bekennen, dass es damit nicht mehr geklappt hat.

Dennoch blickt der Arbeitskreis Klimaschutz zufrieden auf das Jahr 2016 zurück. Der Sprecher Walter Klank erinnert an den enormen Einsatz beim ersten Rottweiler Zukunftsmarkt. Dessen Erfolg habe die Erwartungen des Arbeitskreises gesprengt, was den großen Arbeitseinsatz belohnt habe. Pünktlich zum Jahresende traf die Nachricht ein, dass die Stadt Rottweil mit dem European Energy Award (eea) zertifiziert wurde, der den städtischen Einsatz im Klimaschutz würdigt. Oberbürgermeister Ralf Broß hob diese Ehrung in seinem Jahresrückblick beim Bürgerempfang extra hervor.

Titel kann auch wieder aberkannt werden

Dem Arbeitskreis Klimaschutz bedeutet diese Auszeichnung sehr viel. Das Besondere dieser Würdigung liege darin, dass sie auch wieder aberkannt werden kann, wenn der energiepolitische Eifer erschlafft. Und welche Stadt möchte sich schon dieser Blamage aussetzen? So sehen die Klimaschützer diese Ehrung also ein Stachel, der die Kommune zu weiteren Taten im Klimaschutz anspornt.

Anfangs war es laut Mitteilung für den Arbeitskreis gar nicht leicht, die Stadt für einen Einstieg in den eea-Prozess zu bewegen. Frank Sucker erinnert an den ersten vergeblichen Versuch bereits 2008. Der zweite glückte dann 2011. Zwischenzeitlich schienen auch innerhalb der Stadtverwaltung ähnliche Überlegungen zu reifen. Positiv sehen die Klimaschützer, dass neben der Verwaltungsspitze mit Günter Lang und Frank Sucker auch zwei Vertreter des Arbeitskreises im Energieteam mitwirkten, das alle Daten und Maßnahmen zur kommunalen Energiepolitik ermittelte. Ein sehr aufwendiges Verfahren, das immer mal wieder ins Stocken geriet. Doch insgesamt loben die beiden bürgerschaftlichen Akteure die offene Arbeitsatmosphäre im Energieteam. Sie konnten ihre Anregungen durchaus "auf Augenhöhe" einbringen.

Mehr noch: Unter zustimmendem Nicken von Rolf Halter, dem Leiter der Energieagentur des Landkreises Rottweil, erläutern die beiden, dass das Engagement der Lokalen Agenda zu dieser Auszeichnung beigetragen hat. So finden sich im Bericht für das externe Audit lobende Hinweise auf Aktionen der Gruppe. Zum Beispiel der Zukunftsmarkt, das Agenda-Kino oder das Reparatur-Café. Der Arbeitskreis freut sich, auch bei der anstehenden Preisverleihung dabei zu sein.

 
 
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