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Rottweil Denkanstöße mit Ulrich Bauhofer

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Ulrich Bauhofer war in der Reihe "Denkanstöße" im Kraftwerk in Rottweil zu Gast. Foto: Marc Eich

Rottweil - Das Leben strebt stets nach Gleichgewicht. Doch in der heutigen Zeit scheint das immer schwieriger zu werden. Wie es trotzdem gelingen kann, erläuterte Ulrich Bauhofer am Mittwochabend.

In der Reihe "Denkanstöße", veranstaltet vom Süddeutschen Verlag Veranstaltungen war Bauhofer zu Gast im Rottweiler Kraftwerk. "Die Balance wird fortwährend bedroht", mahnte Bauhofer, sei es durch Stress, Überforderung, Probleme im Job, Schlafmangel oder Ernährungsfehler. Anschaulich zeigte er den Zuhörern die wichtigsten Strategien auf, wie sie ihren Alltag in Balance leben und ihr Energiepotenzial schützen können, um gesund, vital und voller Lebensfreude zu bleiben. Dabei erinnerte er auch an das kleine Einmaleins des Lebens − "damit ihr Leben sie nicht auslaugt, sondern beflügelt".

Bauhofer gilt als einer der führenden Ayurveda-Spezialisten außerhalb Indiens. Als erster westlicher Mediziner war er seit 1980 an der wissenschaftlichen Fundierung der Jahrtausende alten ayurvedischen Heilkunde beteiligt. Er konzipierte und leitete über zehn Jahre lang die größte Ayurveda-Klink in Deutschland. Derzeit betreibt er eine ayurvedische Praxis in München.

"Wenn wir einst auf ein gelungenes Leben zurückblicken wollen, müssen wir früh lernen, klug und behutsam mit unserer Energie umzugehen – je früher, umso besser", weiß Bauhofer. Doch der Mensch neige dazu, seine Lebenskraft fortwährend unüberlegt zu verschwenden. "Denn", so Bauhofer, "wie erfolgreich wir unser Leben führen, hängt von unserer Energie ab". Die meisten Menschen stellten fest, dass ihre Energie mit der Zeit schwinde. "Wie oft höre ich bereits von 40-Jährigen: Vor zehn Jahren war ich noch ganz anders drauf. Damals strotzte ich nur vor Energie. Fünf Stunden geschlafen, dann den ganzen Tag gepowert. Und abends noch gefeiert. Das schaffe ich heute nicht mehr."

Warum eigentlich nicht? "Weil diese Menschen ihr Energiekonto frühzeitig geplündert haben", ist Bauhofer sicher. Nun sei es leer – schon mit 40. Doch es lasse sich wieder füllen, man müsse nur wissen wie. Das sei nicht kompliziert, nicht schwierig, nicht zeitaufwendig. "Sie müssen jedoch den Entschluss fassen, auf ihre Energie zu achten, lernen, sich wieder zu spüren und sich nicht mit anderen zu vergleichen."

In der Reihe "Denkanstöße" ist am 3. Dezember Bernhard Wolff zu Gast. Sein Vortrag hat den Titel "Think innovative – Lust auf Ideen".

Weitere Informationen:

http://denkanstoesse.schwarzwaelder-bote.de

Telefon: 089/21838971

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