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Rottweil Den eigenen Kofferraum als Inspirationsquelle

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Das Martin-Schulte-Trio im Kapuziner Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil (kw). Mit spannender und interessanter Jazzmusik hat das Martin-Schulte- Trio im Kapuziner begeistert. Der gefragte Gitarrist der deutschen Jazzszene spielte mit dem Bassisten Henning Gailing und dem Schlagzeuger Mirek Pyschny größtenteils Stücke von der in 2018 aufgenommenen CD "Time Remembered".

Die Zuhörer im gut gefüllten Refektorium hörten eine Reihe von Jazzstandards aus dem "Great American Songbook" wie auch mehrere Eigenkompositionen des Kölner Musikers. Schulte wohnt in der Nachbarschaft von Henning Gailing. Zusammen machten sie viel Musik, erzählte Schulte. Und das hörte man deutlich. Beide verstehen sich musikalisch fast blind. Der begnadete Schlagzeuger Pyschny mit seinem sehr variantenreichen Spiel ergänzt die Band.

Virtuoses Gitarrenspiel

Schulte kennt die Rottweiler Örtlichkeit. Zusammen mit den Brüdern Magnus und Ferenc Mehl und Bassist Fedor Ruskuc gastierte er bereits im Refektorium. Die Arrangements à la Schulte halten sich weitgehend an den originalen Jazzstandards. Mehrere bekannte Balladen zum Träumen bekommen die Besucher zu hören. Darunter das Stück "Search for Peace" des amerikanischen Jazzpianisten Mc-Coy Tyner. Oder "All or Nothing at all", das Frank Sinatra in seinem Repertoire hatte und bei Schulte schon etwas verfremdet klingt. Die Akzente setzt der Bandleader mit seinem virtuosen Gitarrenspiel. Leise und melodiöse Töne dominieren. Doch auch kraftvollere und swingende Melodien erklingen.

Sein eigenes Auto habe ihn bei "Junk in the Trunk" (Abfall im Kofferraum) inspiriert. Nun – zum Wegwerfen war es überhaupt nicht, was sich im Kofferraum des Musikers fand. Auch bei den klangvollen langsamen Stücken erhält die Rhythmusgruppe ihren Freiraum und darf zu Solis ansetzen, während sich Schulte dann dezent zurücknimmt.

Noch keinen Namen hatte der Jazzgitarrist für eine seiner Kompositionen gefunden. Er meinte: "Denken sie sich einfach selbst einen aus". Das Publikum gab den drei Musikern reichlich Applaus mit auf die Heimreise.

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