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Rottweil Coronavirus: Infizierter war nicht auf Fasnet

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Die Helios-Klinik am Mittwochabend. Hier liegt der erste bestätigte Corona-Infizierte auf der Isolierstation. Foto: Otto

Rottweil - Nach Bekanntwerden des ersten in Rottweil bestätigten Coronafalls hat Oberbürgermeister Ralf Broß am Donnerstagmorgen eine Lagebesprechung mit der Verwaltungsspitze einberufen. Fazit: Derzeit gebe es keinen Anlass, bei öffentlichen Einrichtungen den Betrieb einzustellen oder Veränderungen vorzunehmen. Man sei jedoch jederzeit bereit, auf weitergehende Entwicklungen "kurzfristig" zu reagieren.

Wie Broß im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten berichtet, stehe man in direktem Kontakt mit dem Gesundheitsamt, dem Landratsamt und der Helios-Klinik. Nach Einschätzung der aktuellen Lage bestehe bei städtischen Einrichtungen wie Kindergärten, Krippen, Museen, Bücherei oder das Aquasol derzeit keine Notwendigkeit, "Veränderungen" vorzunehmen.

Infos zum Schulstart

"Wir wissen aber, dass die Verbreitung des Coronavirus eine dynamische Angelegenheit ist", so Broß. Deshalb habe man ein genaues Auge auf die weitere Entwicklung. Die Stadt könne bei Bedarf kurzfristig reagieren. Sollte es zum Schulstart am kommenden Montag aktuelle Änderungen und Hinweise geben, so werde dies umgehend auf der städtischen Homepage sowie über die Presse veröffentlicht. Derzeit nehme man Kontakt mit dem Elternbeirat und den Schulleitern sowie dem Regierungspräsidium auf.

Kein Händeschütteln

Zudem mache man sich Gedanken über anstehende Veranstaltungen wie beispielsweise die große Sportlerehrung am 20. März. "Nach derzeitigem Stand wird diese stattfinden", so Broß. Zu überlegen seien aber Sicherheitsmaßnahmen, wie beispielsweise auf das allseitige Händeschütteln zu verzichten. Und: "Wenn sich die Sachlage anders entwickelt, muss man damit rechnen, dass Veranstaltungen auch kurzfristig abgesagt werden." Im Zweifelsfall werde man auf Nummer sicher gehen.

Entwarnung wegen Fasnet

Eine wichtige Rolle beim weiteren Vorgehen spielen die aktuellen Meldungen des Gesundheitsamts, wo mögliche weitere Fälle zuerst registriert werden. Zumindest was die Ängste mancher betrifft, dass der Infizierte sich noch auf der Fasnet aufgehalten haben könnte, kann Broß "Entwarnung" geben. Nach seinem Kenntnisstand habe sich der Infizierte - wie bereits berichtet - zeitnah nach seiner Rückkehr am Sonntag mit Krankheitssymtomen an das Gesunheitsamt gewandt.

Nun sei wichtig, zum einen mit Sorgfalt, zum anderen mit der notwendigen Gelassenheit die weitere Entwicklung zu begleiten.

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