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Rottweil Corona macht Kinderbetreuung schwierig

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Christina Krüger leitet die kommunalen Kindertageseinrichtungen in Zimmern. Foto: Siegmeier

Zimmern o. R - Die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen ist groß und Corona macht manches schwierig. Christine Krüger spricht über Pläne, Herausforderungen und Ziele.

Christine Krüger leitet die kommunalen Kindergärten und Krippen in Zimmern. Erst kürzlich wurde die neue Einrichtung in der Albert-Mager-Straße bezogen.

Es ist mucksmäuschenstill in dem großen hellen Gebäude gleich hinter der Schule. "Viele Kinder ruhen sich gerade aus", erklärt Christine Krüger auf dem Weg ins Büro. Es ist gerade Mittagszeit. Anfang Juni sind der Kindergarten und die Krippe in kommunaler Trägerschaft vom Adolf-Kolping-Platz in das neue Gebäude in der Albert-Mager-Straße eingezogen. Noch ist alles neu. "Aber es ist wundervoll hier. Wir haben sehr viel Platz und auch der Garten bietet für die kleinen und großen Kinder tolle Spielmöglichkeiten", schwärmt Krüger.

Momentan ist keine Gruppe voll belegt

Schnell ist klar: Die Zimmerner Kita-Leiterin fühlt sich wohl in "ihrer" Einrichtung. Zwei Kindergartengruppen mit insgesamt 50 Kindern besuchen den Kindergarten, drei Krippengruppen mit je zehn Kindern sind in dem Gebäude ebenfalls untergebracht. Momentan ist keine der Gruppen komplett voll belegt. Die Plätze werden im Laufe des Kindergartenjahres im Kindergartenbereich aber wohl voll belegt sein, da es bereits viele Anmeldungen gibt, freut sich Krüger.

Auch für den Kindergarten im Lachengrund ist Krüger verantwortlich. Dort gibt es 50 Kindergartenplätze in zwei Gruppen. Eingewöhnung in Zeiten von Corona ist nicht einfach. Das weiß auch Christine Krüger. "Dennoch versuchen wir für alle die bestmögliche Lösung zu finden", sagt sie. Gemeinsam mit ihren 25 Mitarbeiterinnen kümmert sie sich um das Wohl der Kinder, aber auch der Eltern, denn der Kontakt zu den Eltern spiele ebenfalls eine große Rolle. Coronabedingt sei er aber etwas ins Hintertreffen geraten, bedauert Krüger. Um hier optimal ausgestattet zu sein, sucht die Einrichtung zusätzliches pädagogisches Fachpersonal.

Immer wieder stehen Schwerpunkte im Fokus

"Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß. Es ist eine schöne Arbeit, die herausfordernd ist - besonders in diesen Zeiten. Langweilig wird es mir dabei nicht", lacht Christine Krüger. Als Einrichtungsleitung liegt ihr Hauptaufgabengebiet in der Organisation, Planung, Koordination und dergleichen. "Immer wieder darf ich dann aber doch mal wieder in eine Gruppe zu den Kindern, da es immer mal wieder auch Engpässe gibt", so Krüger erfreut, da sie den Kontakt zu den Kindern sehr schätzt.

Konzepte zu erarbeiten und immer wieder anzupassen zählt ebenfalls zu ihren Hauptaufgaben. "Dabei stehen natürlich auch immer die Schwerpunkte im Zentrum. So wird bei uns sehr viel Wert auf bewusste Ernährung gelegt. Deswegen kochen wir beispielsweise selbst", berichtet Krüger. Aber auch die Sprachförderung nehme einen großen Stellenwert ein. Zudem dürften die Kinder mindestens einmal am Tag in den großen Garten, in dem sie spielen, entdecken und sich auch auspowern können. Und was wünscht sich Christine Krüger für "ihre" Kinder? "Dass sie hier in der Einrichtung eine schöne Zeit haben, sich wohlfühlen und viel für ihr späteres Leben mitnehmen".

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